der Gartenbau

Paprika oder Spanischer Pfeffer - Capsicum annuum

Solanaceae
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  Paprika oder Spanischer Pfeffer

Allgemeines: mehrjährige krautige Pflanze, stammt aus Mittel-und Südamerika, wird normal einjährig gehalten. Sie hat aufrechte sehr verzweigte und glänzend grüne Stängel; die Blätter sind mittelgroß, oval, glänzend und wachsartig; im Frühling entstehen kleine weiße Blüten mit 5 Blütenblättern, auf die die dünnen und langen Früchte folgen, je nach Art können sie auch rund sein; die Farbe variiert von grün, rot über gelb und violett. Die Früchte werden roh, gekocht oder getrocknet konsumiert; sie haben einen aromatischen Geschmack und sind je nach Sorte mild oder mehr oder weniger scharf. Wird auf der ganzen Welt wegen seiner Schärfe und wegen seiner antiseptischen Wirkung geschätzt.

Standort: sehr helle und sonnige Standorte, im Schatten überwiegt der Ziercharakter der Pflanzen, es entstehen aber sehr wenige Früchte. Die Pflanze ist mehrjährig, man kann die Pflanzen an einem geschützten Ort überwintern, sie sind sehr frostempfindlich.

  Paprika oder Spanischer Pfeffer

Gießen: von März bis September sporadisch mit viel Wasser, um so eine optimale Entwicklung der Wurzeln, und dadurch der Blüten und Früchte zu erreichen. Der Boden muss vor dem Einsetzten mit Stallmist oder Langzeitdünger bearbeitet werden, anschließend alle 15-20 Tage kaliumreichem Dünger zum Gießwasser.

Boden: bevorzugt nährstoffreiche, fruchtbare, lockere und sehr gut drainierte Böden, verträgt keine Staunässe.

Vermehrung: erfolgt durch Samen; im Februar sät man in Saatboxen, an einem geschützten Ort, die neuen Pflanzen erst dann aussetzen, wenn sicher keine Frostgefahr mehr droht

Parasiten und Krankheiten: wird vom Rost und vom Mehltau befallen; zu hohe Feuchtigkeit oder schlecht drainierte Böden führen zur Fäulnis der Wurzeln oder des Pflanzenhalses.