der Gartenbau

Gemeiner Kümmel - Carum carvi

Apiaceae
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Gemeiner Kümmel

Allgemeines: einjährige oder zweijährige krautige Pflanze, stammt aus dem Mittelmeerraum; ist verbreitet in&'8217;Europa und&'8217;Asien als aromatische Pflanze und auch als Heilpflanze. Produziert kleine Büschel aus steifen, halbholzigen Stängeln, auf denen viele raue, längliche Blätter wachsen; ab Frühlingsende sieht man die Blütendolden mit weißen oder rosa Blüten. Im Spätsommer folgen auf die Blüten kleine halbholzige ovale Samen mit einem sehr stechenden Geruch. Die gesamte Pflanze ist essbar, von den Blätter bis hin zu den Wurzeln, normalerweise verwendet man aber die Samen, in der Pflanzenheilkunde und in der Küche, im Brot, in Mehlspeisen und für Liköre.

Standort: der Kümmel bevorzugt sonnige, oder jedenfalls sehr helle Standorte; in einer gut belüfteten Position pflanzen.

Gießen: sporadisch gießen, in den heißesten Monaten des&'8217;Jahres regelmäßiger und im Winter die Wasserzufuhr unterbrechen. Für eine bessere Blüte mischt man reifen organischen Dünger in die Erde rund um die Pflanze.

Vermehrung: erfolgt durch Samen im Frühling oder im Herbst; manchmal ist diese Pflanze einjährig, während sie sich manchmal auch zweijährig verhält, indem sie Blüten und Samen erst im zweiten Jahr produziert.

Parasiten und Krankheiten: die schwarzen Blattläuse befallen die Blüten, sodass die Ernte der Samen gefährdet ist.