der Gartenbau

Ysop, auch Josefskraut oder Eisop - Hyssopus officinalis

Lamiaceae
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Ysop, auch Josefskraut oder Eisop

Allgemeines: kleiner, mehrjähriger Halbstrauch, stammt aus Asien und dem Mittelmeerraum, seit langem kommt er auch in Nordamerika wildwachsend vor. Er hat aufrechte Stämme, die 30-50 cm hoch werden, und im unteren Bereich verholzen; die kleinen lanzettlichen Blätter sind hellgrün und duften stark. Die Stämme haben einen quadratischen Querschnitt und sind von einer leichten Behaarung bedeckt. Im Frühling entstehen in den Blattachseln zahlreiche Blütenstände, die aus kleinen blau-violetten oder manchmal auch rosafarbenen Blüten bestehen. Der Ysop ist seit der Antike als Heilpflanze bekannt und findet auch als aromatische Pflanze seine Anwendung; der intensive Minze-Geruch seiner Blätter und sein leicht bitterer Geschmack machen ihn geeignet für Salate oder auch zur Bereitung von Tees. Die Blätter haben einen wirklichen intensiven Geschmack, man verwendet sie daher mit Vorsicht.

Standort: bevorzugt sonnige Lagen, wächst aber ohne Probleme auch im Halbschatten. Er ist wächst in den Mittelmeerländern spontan und ist hier winterfest.

Gießen: generell begnügt sich der Ysop mit dem Regen und hält auch längere Trockenheit sehr gut aus.

Boden: man setzt den Ysop in sehr gut drainierten Boden , mit Kies und Sand; in der Natur wächst er auf nährstoffarmen und trockenen Böden, sehr ungünstig für andere Pflanzen.

Vermehrung: erfolgt durch Samen, im Frühling; im Herbst kann man Stecklinge praktizieren oder die Wurzelbüschel teilen. Diese Pflanzen haben eine relativ kurze Lebensdauer, man empfiehlt daher, die Pflanzen alle 5-6 Jahre zu erneuern, um immer einen florierenden und kräftigen Strauch zu haben.

Parasiten und Krankheiten: diese Pflanze hat generell keine Probleme mit Parasiten und Krankheiten.