der Gartenbau

Melisse oder Zitronenmelisse - Melissa officinalis

Lamiaceae
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Melisse oder Zitronenmelisse

Allgemeines: mehrjährige krautige Pflanze, mit einer Höhe von bis zu 60-70 cm, stammt aus Europa und den Mittelmeerländern. Bildet dichte flächendeckende Büschel aus dünnen Stängeln, die zahlreiche, wechselständige hellgrüne, spitze herzförmige, faltige Blätter mit gezähntem Rand tragen. Die gesamte Pflanze ist von einer leichten Behaarung überzogen; im Sommer entstehen in den Blattachseln viele weiße oder rosafarbene Blüten. Die Blätter und Blüten haben einen starken Duft nach Zitronen, die Blätter verwendet man in Salaten oder Suppen in kleinen Mengen um die anderen Aromen der Speisen nicht zu überdecken, und die getrockneten Blätter werden in Potpourris verwendet.

Standort: diese Pflanze ist sehr resistent und vollkommen unempfindlich, sodass sie ohne Probleme auf allen Lagen wächst. Sie bevorzugen halbschattige Lagen mit einigen Sonnenstunden täglich.

Melisse oder Zitronenmelisse

Gießen: die Melisse braucht nicht sehr viel Wasser, auch wenn man bessere Ernten durch regelmäßiges Gießen mit nicht zu großen Mengen Wasser erzielt. Man kann von März bis September auch Dünger für Grünpflanzen ins Gießwasser mischen.

Boden: die Melisse liebt lockere, tiefe, nährstoffreiche Böden mit guter Drainage, auch wenn sie auf jedem Boden wächst.
Generell pflanzt man die Melisse im Herbst oder im Frühling; man kann sie in Töpfen halten, aber aufgrund ihrer Eigenschaft als Flächendecker bevorzugt man generell, sie in frei in die Erde zu setzen.

Vermehrung: erfolgt durch Samen oder durch Teilung der Rhizome; die so entstandenen Portionen werden sofort eingesetzt.

Parasiten und Krankheiten: manchmal können Blattläuse die Triebe schädigen. Zuviel Wasser oder schlecht drainierte Böden können zur Wurzelfäulnis führen.