der Gartenbau

Minz - Mentha suaveolens

Lamiaceae
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Minz

Allgemeines: Gattung, die 25 mehrjährige Arten von unempfindlichen Pflanzen umfasst, die sehr kräftig in Europa, Asien und Afrika wachsen. Die Höhe dieser Pflanzen variiert von Art zu Art, generell kann sie bis zu 1,2 m erreichen; der Breitenwuchs hingegen ist nicht definierbar. Die Minzen blühen vom Sommer bis zum Herbstbeginn; die Blüten sind schlauchförmig oder glockenförmig, sie sind zweilippig und stehen in spiralförmigen Blütenähren. Die Blätter sind meistens lanzettlich, leicht behaart, glänzend grün, dunkelgrün oder gesprenkelt (gelb-weiß und grün).

Klima: diese Pflanze bevorzugt generell sonnige oder halbschattige Positionen. Sie verträgt ziemlich strenge Temperaturen.

Boden: fruchtbar und frisch, feucht, aber gut drainiert.

Vermehrung: durch Teilung im Frühling oder Herbst, oder durch Kopfstecklinge im Frühling oder Sommer. Zu unterstreichen ist, dass die Rhizome der Minze sehr leicht während der Wachstumsphase Wurzen schlagen.

Pflegehinweise: diese Pflanzen vermehren sich mit Leichtigkeit und werden sehr häufig auch zu Unkraut, daher ist es empfehlenswert, das Wachstum mit eigens angefertigten Barrieren oder Behältern einzudämmen.
Seit jeher wird die Minze in der Küche verwendet; eines ihrer wichtigsten ätherischen Öle, das Menthol, hat antiseptische und abschwellende Wirkung.

Ernte: die Ernte erfolgt meistens am Ende der Wachstumsphase, man sammelt die Blätter und lässt sie trocknen.

Parasiten und Krankheiten: man sieht Blattlausbefall, welche eine Verwendung in der Küche kompromittieren, weil sie sehr schwierig von den Blättern zu entfernen sind, und weil sie das Entstehen von Pilzkrankheiten begünstigen.

Sorten: unter den wichtigsten Sorten erinnern wir uns an die Pfefferminze ( Mentha Piperita), besonders geeignet für Tees und in Salaten. Die ätherischen Öle der Minzen finden in der Süßwarenindustrie Verwendung, man findet sie auch in Hygieneartikeln.