der Gartenbau

Japanische Azalee - Azalea japonica

Ericaceae
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Japanische Azalee

Allgemeines: Strauch aus Japan mit Verbreitung in Europa und in Nordamerika, mit kleinen, ovalen, dunkelgrünen Blättern und einer reichhaltigen und auffälligen Blüte, die Blüten sind einfach,  in Dolden zusammengefasst, die Farbe reicht von weiß, über rot und rosa bis hin zu violett. Wird häufig als Bonsai genutzt, vor allem Sorten mit kleineren Blättern und Blüten; wenn man einige grundsätzliche Regeln beachtet, sind diese Bonsai nicht schwierig in der Pflege.  

Beschneiden: man beschneidet am Ende der Blütezeit, zu Sommerbeginn oder Frühlingsende.

Standort: die Azaleen lieben sehr helle Standorte, direktes Sonnenlicht jedoch nur in den kühlsten Stunden des Tages, außerdem muss man sie vor Wind schützen. Im Winter vor Frost schützen.

Gießen: viel mit entkalktem Wasser gießen, das Substrat muss immer feucht bleiben; in den warmen Monaten sprüht man demineralisiertes Wasser auf die Pflanze. Trotzdem darf das Substrat nicht zu nass sein, Staunässe muss auf jeden Fall verhindert werden. Von Mai bis August mischt man alle 15 Tage Dünger für säureliebende Pflanzen zum Gießwasser.  

Japanische Azalee

Substrat: die Azaleen bevorzugen Substrate mit saurem PH-Wert, das ideale Substrat ist eine Mischung aus  zwei Teilen Weißtorf, einem Teil Sand und zwei Teilen Lehm. Man pflanzt alle 2 Jahre am Sommerende um, schneidet kräftig die Wurzeln, und gießt in den Tagen nach dem Umtopfen sehr kräftig.  
 

Vermehrung: erfolgt durch Samen, man sät im Mai, das Substrat muss immer feucht bleiben, die neuen Pflanzen setzt man dann im darauffolgenden Jahr in eigene Schalen. Man kann auch zu Sommerbeginn Stecklinge schneiden, die man in ein Gemisch aus Sand und Torf zu gleichen Teilen setzt.

Parasiten und Krankheiten: wie alle säureliebenden Pflanzen leidet die Azalee unter Eisen-Chlorose bei kalkhaltigem Gießwasser. Weiters sieht man Blatt- und Schmierlausbefall.  

Photo Bonsai Italia