der Gartenbau

Zwergmispeln - Cotoneaster

Rosaceae
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Zwergmispeln

Allgemeines: kleine Pflanze aus China und dem Himalaya, die Gattung zählt 50 blattabwerfende oder immergrüne Arten mit aufrechtem oder kriechendem Wuchs. Wird oft in Hecken verwendet, aufgrund der kompakten Krone und den zahlreichen Ästen, in der Natur wird sie bis 3 m hoch.
Die Blätter sind sehr klein, glänzend und werden im Herbst rot. Im Frühling entstehen kleine weiße Blüten, auf die orangefarbige oder rote Beeren folgen, sie sehen aus wie kleine Äpfel und sind in sehr dekorativen Dolden angeordnet. Die Rinde ist dunkel und glatt und wird zerfurcht in älteren Exemplaren. Gut als Bonsai geeignet, auch für Anfänger, weil die Zwermispel leicht zu pflegen ist und auch keinen zu hohen Preis hat.

Beschneiden: im Frühling vor der Blüte, man schneidet die älteren Äste; später pinziert man die Neuaustriebe und lässt 1-2 Blätter. Die Drahtung kann das ganze Jahr erfolgen, wenn möglich nicht während der Blüte.

Zwergmispeln

Standort: die Zwergmispeln lieben sonnige Lagen auch im Sommer; sie sind auch winterhart.

Gießen: das Substrat wird ständig feucht gehalten, indem man oft gießt und Staunässe jedoch vermeidet; Im Sommer verträgt die Pflanze auch ein oder zwei Tage Trockenheit. Von März bis Oktober mischt alle 10-15 Tage Bonsaidünger zum Gießwasser.

Substrat: hat keine besonderen Ansprüche an das Substrat; ein ideales Substrat erhält man beim Mischen von einem Teil Torf, zwei Teilen Sand und drei Teilen Lehm.
Man topft alle 2-3 Jahre vorzugsweise im Frühling um, und schneidet dabei etwas die Wurzeln.  

Vermehrung: durch Samen im Frühling, man verwendet die Samen aus dem Vorjahr, die man zuvor in trockenem Sand vertrocknen lässt. Man kann im Herbst Stecklinge schneiden, man setzt sie in ein Gemisch aus Torf und Sand zu gleichen Teilen, und lässt die Behälter bei milden Temperaturen.

Parasiten und Krankheiten: Blatt- und Schmierläuse schädigen die neuen Triebe.

Photo Bonsai Italia