der Gartenbau

Olivenbaum - Olea eruopea

Oleaceae
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Olivenbaum

Allgemeines: immergrüne Pflanze aus dem Mittelmeerraum, mit kleinen, ovalen, länglichen und graugrünen Blättern,  der Stamm ist grau und rissig und wird mit dem Alter des Baumes dunklerer, die Äste sind  knotig, in der Natur wächst er bis  10-15 m und ist sehr langlebig. Im Frühling erscheinen viele kleine unscheinbare Blüten, auf die grüne Früchte folgen, die im Laufe der Reifung schwarz werden. Es handelt sich nicht um einen traditionellen Bonsai, aber man erreicht bemerkenswerte Exemplare; man empfiehlt ihn auch für Anfänger, weil er keine besonderen Ansprüche hat.

Beschneiden: man schneidet zum Frühlingbeginn oder im Herbst, um zu verhindern, dass man Äste wegschneidet, die schon Blüten oder Früchte tragen. Die Neuaustriebe pinziert man im Frühling und Sommer, man lässt 2-3 Paar Blätter. Drahtungen kann man das ganze Jahr über praktizieren.

Standort: liebt sonnige und luftige Standorte. Es handelt sich um eine unempfindliche Pflanze, sie verträgt auch einige Grade unter den Nullpunkt, trotzdem sollte man den Bonsai ins Kalthaus stellen oder mit Schutzvlies abdecken. 

Gießen: diese Pflanze wächst in Gebieten mit trockenem Klima, liebt aber auch ausreichend Wasser, man sollte daher gut wässern, das Substrat dazwischen aber immer sehr gut abtrocknen lassen. Von Mai bis September gibt man alle 15-20 Tage Bonsaidünger ins Gießwasser.

Substrat: der Olivenbaum hat keine besonderen Ansprüche, was das Substrat betrifft, solange es gut drainiert ist. Ein ideales Substrat erhält man durch die Mischung von drei Teilen Torf, zwei Teilen Sand und zwei Teilen Lehm.  Man topft alle drei Jahre zum Winterende um, ohne die Wurzeln zu stark zu schneiden, und den Erdballen rund um die Wurzeln zu zerstören, weil die Wurzeln des Olivenbaums sehr empfindlich sind.  

Vermehrung: man sät die Kerne der Früchte, im Sommer, die neuen Pflanzen setzt man dann im darauffolgenden Frühling ein. Im Frühling kann man auch Stecklinge schneiden, man setzt sie in ein Gemisch aus Torf und Sand zu gleichen Teilen, das man feucht hält. Die in der Natur wachsenden Olivenbäume produzieren oft Sprosse, die manchmal zur Aufzucht als Bonsai geeignet sind.

Parasiten und Krankheiten: der Olivenbaum-Bonsai kann unter Wurzelfäule leiden, wenn das Substrat in der Schale zu nass ist. Wird kaum von anderen Krankheiten oder Parasiten betroffen.  

Photo Bonsai Italia