der Gartenbau

Fingerblättrige Akebie - Akebia quinata

Lardizabalaceae
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Fingerblättrige Akebie

Allgemeines: halbimmergrüne Kletterpflanze aus China, Japan und Korea. Die dünnen, biegsamen, braungrünen Stämme wachsen schnell und kräftig, man hält sie an Mauern oder Rankgerüsten, man kann sie aber auch am Boden halten, hier wächst sie flächendeckend. Die Blätter sind fünfteilig, handförmig, dunkelgrün, opak und wachsartig, die neuen Blätter sind zu Beginn rötlich. Im Frühling entstehen viele braun-violette Blüten, dreizählig, zart duftend,  sie stehen in Trauben zwischen den Blättern. Im Sommer folgen auf die Blüten kleine, rundliche, abgeplattete  Hülsen, die ein weiches Mark mit vielen Samen enthalten. Als Flächendecker muss man sie immer zurückschneiden, weil sie zum Wuchern neigt.

Fingerblättrige Akebie

Standort: sonnig; die Akebie verträgt aber auch den Halbschatten sehr gut; auch im Schatten wächst sie, es entstehen aber sehr wenige Blüten.  Diese Pflanzen sind winterhart, und überstehen auch sehr strenge Temperaturen.  

Gießen: die jungen Pflanzen muss man regelmäßig gießen, zu mindestens die ersten drei Monate nach dem Setzen; später gießt man nur noch sporadisch: kurze Trockenperioden hält die Akebie ohne Schäden aus; für eine optimale Blüte mischt man von Februar bis April alle 10-15 Tage Dünger für Blühpflanzen zum Gießwasser.

Boden: nährstoffreicher und tiefer Boden, sehr gut drainiert; man kann eine Mischung aus zwei Drittel ausgewogener Universalerde und ein Drittel gewaschenem Flusssand anfertigen. Akebien werden häufig in Töpfen gehalten, in diesem Fall  muss man bedenken, dass für eine adäquate Entwicklung der Wurzelapparats der Topf sehr groß sein muss, alle 2-3 Jahre sollte man die Erde wechseln.


Vermehrung: erfolgt durch Samen, im Frühling; im Spätfrühling kann man verholzende Stecklinge praktizieren, die man in ein Gemisch aus Torf und Sand zu gleichen Teilen setzt.  

Parasiten und Krankheiten: generell werden diese Pflanzen weder von Parasiten noch von Krankheiten betroffen.