der Gartenbau

Scheinrebe, Doldenrebe oder Wechselrebe - Ampelopsis brevipedunculata

Vitaceae
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Scheinrebe, Doldenrebe oder Wechselrebe

Allgemeines: Gattung mit 50 sommergrünen Klettersträuchern, sie stammen aus Nordamerika und Asien.  Sie haben große, drei- oder fünflappige Blätter, dunkelgrün, mit weißer Behaarung auf der Blattunterseite; die Stängel sind holzig und bilden lange Ranken, mit deren Hilfe sich die Pflanze an Mauern oder Kletterhilfen hält; ab der zweiten Frühlingshälfte erscheinen traubige Blütenstände mit kleinen, cremefarbenen Blüten, gefolgt von rundlichen, rosa-violetten Früchten, die im Spätherbst reifen und dunkelblau werden.  A. brevipedunculata var. Elegans hat weiß-rosa gesprenkelte Blätter. Man kann diese Pflanze auch als rundlichen Busch entwickeln lassen, ohne sie an einer Stütze hochranken zu lassen.

Standort: diese Kletterpflanze liebt sonnige Lagen, sie entwickelt sich aber auch problemlos im Halbschatten, hier entstehen weniger Blüten, und daher auch wenige Früchte. Sie ist winterfest, die gesprenkelten Arten sind empfindlicher und müssen windgeschützt eingesetzt werden. Auch im Sommer hat die Scheinrebe keine Probleme, sehr heißes Klima bringt mehr Früchte.
Scheinrebe, Doldenrebe oder Wechselrebe

Gießen: sie braucht nicht sehr viel Wasser, generell recht Regenwasser. In den heißen Monaten des Jahres sollte man jedoch einmal wöchentlich gießen. Von März bis Oktober mischt man einmal im Monat Dünger für Grünpflanzen ins Gießwasser; im Herbst arbeitet man in die Erde rund um die Pflanze reifen organischen Dünger.

Boden: hat keine besonderen Ansprüche an den Boden, sie passt sich auch an sandige und felsige Substrate an.  

Vermehrung: Im Frühling kann man die Samen aus dem Vorjahr säen, man sät im Februar in Saatboxen oder im April direkt in die Erde. Im Frühling kann man halbholzige Stecklinge praktizieren.  

Parasiten  und Krankheiten: Blattlausbefall schädigt Blüten und Blattknospen. Blauschimmel (Peronospora) und Mehltau.