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Du befindest Dich in:garten - Kletterpflanzen - Clematis Allgemeines: gehört zur Familie der Ranunculaceae (Hahnenfußgewächse), Clematis ist eine Gattung mit 250 Arten von krautigen oder holzigen Kletterpflanzen, sommergrün und immergrün, winterhart oder auch nicht. Die Clematis ist die Kletterpflanze schlechthin, sie bedeckt mit einer außergewöhnlichen Geschwindigkeit Mauern und Lauben, sie passt sich außerordentlich gut an alle Verhältnisse an und hat spektakuläre Blüten. Standort: man empfiehlt, die Clematis in sonnigen oder halbschattigen Lagen zu halten, die Stammbasis sollte im Schatten liegen. Die ideale Pflanzzeit geht von Oktober bis Mai, man sollte sie bei mildem und angenehmem Klima einsetzten. Der Boden muss nährstoffreich, gut drainiert und alkalisch sein. Um einen kräftigen Wuchs der Pflanze zu erreichen, reichert man den Boden rund um die Pflanze mit Stallmist und einer Schicht Blätter und Torf an. Vermehrung: durch Stecklinge von der Mutterpflanze oder durch Samen. Man praktiziert im Sommer 10/15 cm lange Stecklinge aus holzigen, halbreifen Ästen mit mindestens zwei Knospen an der Basis. Man setzt sie in Stecklingskästen mit einem Gemisch aus Torf und Sand. Wenn sie Wurzeln geschlagen haben, setzt man sie in Töpfe von einem Durchmesser von 8 cm; im Winter müssen diese Töpfe an einem geschützten Ort stehen. Im darauffolgenden Frühling setzt man dann die Pflanzen in etwas größere Töpfe (11/13 cm Durchmesser. Im Oktober kann man sie dann aussetzen. Schnitt: je nach Schnitt können die Clematis in zwei Gruppen eingeteilt werden, für die die Schnittkriterien unterschiedlich sind. Die erste Gruppe sind Frühblüher, das heißt, die Blüte erfolgt auf Ästen, die aus der vorhergegangenen Saison stammen. In diesem Fall muss rigoros nach der Blüte geschnitten werden und man muss die trockenen Äste und Stämme entfernen. Im Frühling vor der Blüte hingegen schneidet man die zweite Gruppe, späte Arten und diejenigen Pflanzen, die Blüten auf neuen Ästen der laufenden Saison entwickeln. Auch in diesem Fall muss die Pflanze von trockenen Ästen und Stämmen aus dem Vorjahr gesäubert werden. Parasiten und Krankheiten: unter den häufigsten Parasiten der Clematis müssen Schnecken, Blattläuse, gefährlich für die Knospen, und Ohrwürmer, die Tepalen und Blätter schädigen, genannt werden. Hinsichtlich der Krankheiten die die Clematis betreffen muss die Zweigwelke genannt werden, die zum Verwelken und dem Tod der Knospen führt, sowie der Mehltau, der sich als weißlicher Schimmel auf Blüten und Blättern manifestiert. Einige Arten: Alpen-Waldrebe (Clematis alpina): verbreitet im europäischen Mittelmeerraum und in Nordasien, wird zwei Meter oder mehr hoch. Die Blätter sind abfallend, dunkelgrün, oval und leicht gezähnt. Die glockenförmigen Blüten sind blau, 2/3 cm breit und erscheinen von März bis Mai. Mongolei- oder Gold-Waldrebe (Clematis tangutica): blattabwerfend, stammt aus China, wird bis zu 5 m hoch. Die Blätter sind dunkelgrün bis gräulich, oval und gezähnt. Die gelben Blüten sind glockenförmig, sie entstehen einzeln und ungeordnet von Juli bis September, auf die Blüten folgen die einzelnen Früchte Clematis armandii: stammt aus China, immergrüne und kräftige Art. Das Laub bildet Gruppen aus dreiblättrigen Blättchen, dunkelgrün und lanzettlich. Die Blüten sind weiß und abgeplattet, sie blüht im April. Brennende Waldrebe (Clematis flammula): stammt aus Südeuropa und im Besonderen aus Italien. Es handelt sich um eine Strauchart, die bis zu 3 m hoch wird. Die Blätter sind hellgrün und in Büschel zu 3-4 ovalen Blättern angeordnet. Sie blüht von Juli bis September, die Blüten sind weiß und stehen in Rispen Clematis chrysocoma: sommergrün, stammt aus dem Fernen Osten. Die Blätter sind dreiblättrig und von gelber Behaarung überzogen. Die Blüten sind weiß mit rosa Streifen, sie blüht von Juni bis zum Herbst in den Blattachseln. |