der Gartenbau

Pandorea - Pandorea jasminoides

Bignoniaceae
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Pandorea

Allgemeines: immergrüner Kletterpflanze, stammt aus Australien und Malaysia; sie hat ein kräftiges Wachstum und erreicht schnell eine Höhe von 4-5 m; die Äste sind dünn und sehr verzweigt, sie sind glänzend grün und neigen an der Basis zum Verholzen. Die Blätter sind unpaarig gefiedert, bestehen aus 5-7 kleinen,  lanzettlichen, ziemlich dicken und lederartigen, dunkelgrünen Blättern. Vom Frühling bis zum Sommerende entstehen viele glockenförmige Blüten, mit breiter Krone und fünf Lappen; die Blüten sind hellrosa mit pinkfarbenem Hals, sie duften zart,  es gibt auch Sorten mit rein weißen Blüten. Auf die Blüten folgen ovale Früchte, die im Herbst sehr viele dunkle Samen tragen. P. andorrana hat kleinere Blüten, in Blütentrauben, rosa, weiß, es gibt auch goldfarbene Sorten.

Pandorea

Standort: sonnig oder auch halbschattig; zu schattige Lagen führen zu einer schlechten Blüte; die Pandorea verträgt einige Grade unter dem Gefrierpunkt, sehr strenge und lange dauernde Fröste können aber die Pflanze schädigen, die mit unter auch ihren gesamten oberflächlichen Anteil verliert. Man empfiehlt daher, diese Pflanzen an einem windgeschützten und bei strengen Wintern auch kältegeschützten Standort zu halten. Man kann die Pandorea auch in Kübeln halten und von November bis Februar ins Kalthaus stellen.  

Gießen: im Frühling und im Sommer regelmäßig gießen, vor allem junge Exemplare; sie halten auch lange Trockenperioden aus, die Erde sollte immer gut abgetrocknet sein, bevor man erneut gießt; im Winter nur sporadisch wässern, an den milderen Tagen den Boden leicht anfeuchten. Im Herbst arbeitet man in die Erde rund um die Pandorea reifen organischen Dünger ein, von März bis September mischt man alle 15-20 Tage Dünger für Blühpflanzen zum Gießwasser.

Boden: sie entwickeln sich generell auf allen Böden, er muss nur gut drainiert sein; man kann Komposterde gemischt mit Universalerde, etwas Sand sowie Lapilli oder Bimsstein verwenden.  Topfpflanzen müssen jedes Jahr umgetopft werden, im Herbst oder zu Ende des Winters.

Vermehrung: erfolgt durch Samen, im Frühling, oder durch Stecklinge im Frühling oder im Herbst.

Parasiten  und Krankheiten: die Blüten werden häufig von Blattläusen befallen.