der Gartenbau

Sternjasmin - Trachelospermum jasminoides

Apocynaceae
Du befindest Dich in:garten - Kletterpflanzen - Trachelospermum jasminoides


Sternjasmin

Allgemeines: der Sternjasmin gehört zur Familie der Apocynaceae (Hundsgiftgewächse) und stammt aus Asien. Diese Gattung umfasst ungefähr 30 von immergrünen Klettersträuchern, geeignet für Zonen mit mäßig warmem Klima. Sie haben biegsame und dünne, grüne oder rötliche  Äste; die Blätter sind lanzettlich, dunkelgrün, glänzend und lederartig.
Der Sternjasmin wächst in Zonen mit nicht zu strengen Wintern.
Die ideale Pflanzzeit ist der Frühling, von Ende April bis Anfang Mai. Am Anfang muss die Pflanze durch Kletterstützen in die richtige Form gebracht werden. Sie hat ein ziemliches rasches Wachstum, ihre Ranken werden bis zu 5-6 m lang; aufgrund ihres dichten immergrünen Laubes werden sie häufig für Hecken verwendet.

Standort: liebt sonnige Lagen und nährstoffreiche, weiche und gut drainierte Böden, wächst aber auch in normaler Gartenerde gut.  
Man gießt regelmäßig und zurückhaltend, besonders die jungen Exemplare; der Boden muss dazwischen immer gut abtrocknen. Ältere Exemplare begnügen sich mit dem Regen, man gießt sie nur bei sehr langer Trockenheit.  

Blüte: im Sommer in den Monaten Juni und Juli. Die gruppenförmig angeordneten Blüten sind klein, weiß und zart duftend.
Nach erfolgter Blüte sollte man die verwelkten Blütenstände entfernen.

Sternjasmin

Vermehrung: erfolgt durch Stecklinge. Nach der Blüte, im Juli und August, praktiziert man Stecklinge mit ungefähr 10 cm Länge von den Hauptästen und setzt sie in ein Gemisch aus Sand und Torf, wo sie den ganzen Winter bleiben, wenn sie Wurzeln geschlagen haben, setzt man sie in Töpfe mit 10 cm Durchmesser; im Frühling kann man sie dann nach draußen bringen.
Im April oder Mai empfiehlt man, die kräftigsten Äste zurückzuschneiden.
Unter den wichtigsten Arten sind der Sternjasmin (Trachelospermum jasminoides), und der Trachelospermum majus, mit orange-roten Blättern im Winter zu nennen.

Parasiten  und Krankheiten: häufig Schmierlausbefall.