 Beschreibung:
Baum mit sehr antiken Ursprüngen, stammt aus dem Kaukasus, und ist auf der ganzen Welt verbreitet. Die bekannteste Art ist der Malus communis pumila, von dem man den Großteil der Äpfel auf dem europäischen Markt erhält. Andere Arten werden als Veredelungsunterlage gezüchtet. Die Äpfel bevorzugen kaltes und feuchtes Klima, die höchste Konzentration an Apfelplantagen in Italien findet man entlang der Alpen. Apfelbäume werden bis 8-10 m hoch, die Blätter sind oval, dunkelgrün mit gesägtem Rand, die Blüten sind fünfzählig und weiß-rosa. Die Früchte sind rund und variieren je nach Sorte in Farbe und Größe. In den letzten Jahren geht die Tendenz nach mittlerweile vergessenen Sorten, die optimale organoleptische Charakteristiken aufweisen und äußerst resistent gegenüber den häufigsten Krankheiten sind. Man konsumiert die Äpfel frisch, weiters werden Marmeladen, Säfte, Gelees erzeugt oder sie werden getrocknet.
 Unterlagen zur Veredelung
Die zur Veredelung verwendeten Unterlagen sind starkwachsende, mittelstarkwachsende und schwachwachsende Sämlingsunterlagen und verschiedene geklonte Unterlagen. Die Veredelung auf starkwachsenden Unterlagen führt zu langlebigen Bäumen, verbessert die Charakteristiken der Früchte, diese Bäume tragen aber erst nach einigen Jahren. Mittelstark- und schwachwachsende Unterlagen verwendet man, um kleinere Bäume zu erhalten mit ausgiebiger und frühzeitiger Produktion, mit diesen Unterlagen erntet man schon vom ersten Jahr an. Die anderen geklonten Unterlagen werden aufgrund der Kraft, die sie den aufgepfropften Pflanze geben eingeteilt, man verwendet sie nur für Apfelplantagen und ihre Auswahl hängt von der Kompatibilität mit der Sorte, vom Bodentyp und vom Klima ab.
Düngen
Wie für viele andere Bäume, auch für den Apfel ist das jährliche Düngen mit reifem Stallmist oder anderen organischen Düngern wichtig, man integriert sie mit komplexen chemischen Düngern auf der Basis von Stickstoff, Phosphor, Kalium und Spurenelementen, man verwendet höhere Konzentrationen von Stickstoff und Phosphor im Frühling, um die Entwicklung der Pflanze zu fördern, im Sommer hingegen höhere Dosis der anderen Elemente, um die Fruchtproduktion zu erhöhen, erinnern wir uns dass Kalium stark die Färbung der Früchte beeinflusst.
Parasiten und Krankheiten:
Die Parasiten des Apfels sind: Blattläuse, die sich auf den Knospen und Blättern einnisten, die sich zusammenrollen; Schmierläuse greifen Äste, Blätter und Früchte an, und schwächen die Pflanze sichtbar. Motten ernähren sich von Knospen und Blättern. Der Apfelwickler (Cydia pomonella) ernährt sich von den Früchten und schädigt sie unwiderruflich. Pilz Krankheiten: Mehltau auf Knospen und Blättern. Der Schorf befällt Blätter und Knospen mit braunen, nekrotisierenden Flecken.
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