der Gartenbau

Mandel - Prunus amygdalus

Rosaceae
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Mandel

Beschreibung:
Unempfindliche und langlebige Pflanze, die bis zu 10m hoch wird, die Mandel hat asiatische Ursprünge und ist im gesamten Mittelmeerraum verbreitet. Sie hat dünne lanzettliche Blätter, sie ähneln den Blättern des Pfirsichs, die Blüten sind weiß-rosa und erscheinen zahlreich vor den Blättern. In Gärten wird die Mandel wegen ihrer spektakulären Blüte und wegen ihrer Unempfindlichkeit gegenüber Krankheiten sehr geschätzt.  Die Frucht ist eine Steinfrucht mit oval-länglicher Form, die einen Kern enthält, die je nach Art süß oder bitter und verschieden groß sein kann.  
Die Mandel passt sich an alle Bodentypen an, bevorzugt aber die leichten und nicht zu feuchten Böden. Sie entwickelt sich gut in warmen aber auch in kälteren Klimazonen, verträgt auch bis zu 15-20° unter dem Gefrierpunkt und ist auch Trockenheit gegenüber nicht empfindlich. Die Frucht wird in der Süßwarenindustrie und in Konditoreien verwendet, und als Zuckermandeln für Hochzeiten und Taufen.

Unterlagen zur Veredelung:
Für Zierpflanzen für Gärten und Parks wird als Unterlage die Kirschpflaume (Prunus cerasifera)verwendet, die der Pflanze eine gute Widerstandsfähigkeit, Kraft und Langlebigkeit gibt, für die Mandelproduktion hingegen hängt die Wahl von Boden- und Klimaverhältnissen ab. In den Plantagen verwendet man meistens den Pfirsich, der die Fruchtproduktion beschleunigt und auch Kraft gibt, mit dem Nachteil, dass der Baum nicht so langlebig ist.

Bestäubung:
Trotz der Zwitterblüten können viele Bäume unfruchtbar sein, in Züchtungen muss man daher bestäubende Sorten kennen, um eine guten Ertrag zu erhalten. Es gibt aber neueste selbstbefruchtende Sorten, die auch ohne Bestäuber guten Ertrag garantieren.

Düngen:
Man erhält optimale Ergebnisse mit Stickstoff-Phosphor-Kalium-Düngern (NPK), im Winter verabreicht man alle Elemente zu gleichen Teilen, während in der Wachstumsphase besonders im Frühling die Stickstoffmenge erhöht werden kann. Bei Trockenheit hohe Stickstoffdosen vermeiden.

Die Krankheiten:
Die Hauptkrankheit der Mandel ist die  Pfirsichkräuselkrankheit (Taphrina deformans), die sich auf den jungen Knospen sowie auf den Blättern präsentiert, sie deformiert und dicker macht und man ausgedehnte gelb-rote Flecken sieht. Auf Insektenbefall oder Blattläuse ist die Mandel nicht besonders anfällig.  

Aufzuchtformen:
Halbstamm oder Hochstamm
Spalier