der Gartenbau

Granatapfel - Punica granatum

Lythraceae
Du befindest Dich in:garten - Obstgarten - Punica granatum


Granatapfel

Beschreibung:
Der Granatapfel ist ein sehr antiker Baum, er stammt aus Südwestasien, ist aber auch in Italien und Spanien sehr verbreitet, in Zonen  mit warmem Klima. Er ist ein Baum mit bescheidenen Ausmaßen und langsamem Wachstum,  er wird nicht höher als 5-7 m. Er hat abfallende, kleine, längliche Blätter, auf jungen Trieben sind sie rot und werden dann hellgrün. Er hat rote fünf- achtzählige Blütenblätter, die an den Spitzen der Äste wachsen.  Die Früchte sind mehr oder weniger groß, orangerot, mit vielen ins Fruchtfleisch eingebetteten Samen, die den essbaren Teil dieser Frucht darstellen. Der Granatapfel passt sich gut den heißen Sommertemperaturen an, während er Regen und hohe Feuchtigkeit des Bodens nicht schätzt, im Herbst fallen die Blätter so ziemlich rasch ab. Die Früchte finden außer zum frischen Gebrauch auch zur Herstellung von Sirup, Getränken und in der Konditorei Verwendung.

Vermehrung:
Die häufigsten Arten der Vermehrung sind: Stecklinge, Ast- und Wurzelstecklinge, Seitentriebe, die von den erwachsenen Pflanzen ausgehen. Die Vermehrung durch Samen ist nicht sehr gebräuchlich, weil die neuen Pflanzen andere Charakteristiken als die Mutterpflanzen aufweisen, diese Pflanzen kann man veredeln, durch Spaltpfropfen oder Okulation auf das schlafende Auge. Weitere Vermehrungsmöglichkeiten sind  das Abmoosen oder durch Absenker oder Ableger.

Schnitt und Aufzucht:
Der Granatapfel bildet viele Jungtriebe, wenn er in freier Natur wächst nimmt er eine strauchartige Form an, während man ihn durch Beschneiden in die gewünschte Form bringen kann. In den Gärten ist er auch als Zierpflanze sehr geschätzt, die Bäumchenform mit einem etwa 1,5 m hohen Stamm ist die geeignetste. Die Jungtriebe, die neben der Pflanze wachsen, müssen immer entfernt werden. Man kann ihn auch trichterförmig aufziehen, mit 3 oder 4 Hauptästen. Für einen guten Ertrag schneidet man die Äste, die Früchte getragen haben weg und man stutzt die Jahresäste, weiters entfernt man die Jungtriebe am Fuße des Baumes, damit sie dem Baum keine Kraft rauben.

Düngen:
Stellt keine besonderen Ansprüche, es reicht, am Winterende ausgiebig reifen Stallmist zuzuführen.

Die Krankheiten:
Der Granatapfel ist ein sehr unempfindlicher und langlebiger Baum und ist weder anfällig für Parasiten noch für Krankheiten.