 Beschreibung:
Pflanze mit sehr antiken Ursprüngen, stammt aus Asien, ist auf der ganzen Welt mit verschiedenen Arten verbreitet, auch wenn nur zwei oder drei Nutzpflanzen darstellen.
Die Birne liebt gemäßigte Zonen, in wärmeren Zonen wachsen besser frühzeitige Sorten. Sie hat keine besonderen Ansprüche an den Boden, ist aber empfindlich sowohl auf Trockenheit als auch auf Staunässe. Im erwachsenen Alter, wenn der Baum spontan gewachsen ist, erreicht er eine Höhe von 15 m hoch (je nach Veredelungsunterlage), ihre Krone ist kegelförmig und rundlich.
Die Blätter sind oval, auf der Blattoberweite glänzend grün, auf der Unterseite heller.
Die weißen Blüten sind fünfzählig.
Die Form der Frucht variiert je nach Sorte von rundlich bis länglich, ebenso wie die Farbe, die von grün über gelb, rot bis rostfarben geht.
Unterlagen zur Veredelung:
Die momentan am meisten verwendete Unterlage ist die Quitte (Cydonia oblonga).
Die Quitte führt zu einer geringen Entwicklung sowie zu einem frühzeitigen und ausgiebigen Ertrag, mit Früchten von ausgezeichneter Qualität.
Verträgt keine kalkhaltige und trockenen Böden, was zum Gelbwerden der Blätter führt, weiters ist die Quitte mit gewissen Sorten nicht kompatibel, wie zum Beispiel "WILLIAM " und "KAISER".
Andere Unterlagen sind schnellwachsende Sämlingsunterlagen und Unterlagen aus wildwachsenden Birnen.
Letztere führen zu sehr starker Entwicklung des Baumes und zu Langlebigkeit, sie haben einen sehr soliden und tiefliegenden Wurzelapparat, und vertragen daher auch Trockenheit besser als die Quitte.
Sie sind mit allen Birnensorten kompatibel, treten aber spät in Produktion (nach 4-6 Jahren), und produzieren Früchte mit leicht minderer Qualität im Vergleich zur Veredelung auf der Quitte.
Düngen:
Wie viele andere Bäume sollt man auch die Birne jedes Jahr mit reifem Stallmist düngen und mit chemischen Stickstoff-Phosphor-Kalium-Dünger integrieren, mit hohen Dose von Stickstoff und Phosphor im Frühling um sowohl die oberflächliche Entwicklung als auch die Entwicklung des Wurzelapparats zu fördern, höhere Dosen der übrigen Elemente im Sommer, um den Ertrag zu erhöhen, erinnern wir uns, dass Kalium einen wichtigen Einfluss auf die Fruchtfarbe hat.
Die Krankheiten:
Was Parasiten betrifft, sieht man Blatt- und Schmierlausbefall, möglich sind auch der Befall durch den Gemeinen Birnenblattsauger (Cacopsylla pyri), sie saugen an Blütenbüscheln, Triebspitzen und Blättern und verursachen hierdurch starke Blattkräuselungen. Hinzu kommt ihre enorme Honigtauproduktion mit folgender Ansiedlung von Rußtaupilzen. Nicht nur die Blätter, sondern auch die Früchte werden stark verschmutzt. Dies setzt ihre Qualität stark herab und führt zu Beanstandungen am Markt. Andere Pilzkrankheiten der Birne sind Schorf und Mehltau. Man muss auch wissen, dass die Birnen auch vom Feuerbrand (Erwinia amylovora) betroffen sein können, eine bakterielle Erkrankung, die Krone und Stamm befällt, die rasch vertrocknen.
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