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Du befindest Dich in:garten - Obstgarten - Ribes ![]() Allgemeines: gemeinsam mit der Weißen Johannisbeere (Ribes sativum) mit weißen Früchten und der Schwarzen Johannisbeere (Ribes nigrum) mit schwarz-violetten Früchten ist dieser sommergrüner Strauch mit einer Höhe von 120-150 cm in Europa, Nordamerika und Asien verbreitet. Er bildet einen kräftigen Stock, von dem gerade, zylindrische, steife und wenig verzweigte Stämme ausgehen; die Blätter sind intensiv grün und haben 3-5 Lappen mit gezähntem Rand. Im Frühling entstehen Blütentrauben aus kleinen weißlichen Blüten, auf die im Spätfrühling oder zu Sommerbeginn, kleine runde, glänzende, fleischige, sehr aromatische (besonders im Fall der Schwarzen Johannisbeere) Früchte folgen. Man isst die Johannisbeeren frisch oder eingemacht. Eine besondere Art von Johannisbeere ist die Stachelbeere (R. uva-crispa), mit größeren Früchten, die in kleinen Trauben auf stacheligen, sehr kräftigen Ästen sitzen; sie sind süßer im Geschmack als die normalen Johannisbeeren. Standort: für eine bessere Fruchtproduktion setzt man die Johannisbeeren sonnig oder auf alle Fälle sehr hell; diese Pflanzen wachsen aber auch im Schatten oder Halbschatten. Sie sind winterhart, auch in sehr strengen Wintern; in Zonen mit sehr heißen Sommern brauchen sie jedoch Schattenspender, besonders im Juli und August. Johannisbeeren in Zonen mit einem sehr hohen Jahresmittel der Temperaturen tragen unter Umständen keine Früchte. Gießen: diese Sträucher begnügen sich mit den Regen und brauchen nicht viel Wasser; bei sehr langer Trockenheit und während der Reifephase der Früchte ist es ratsam, sporadisch zu gießen. Im Frühling und im Herbst mischt man organischen Dünger rund um die Wurzelstöcke. Boden: sie lieben tiefe, lockere Böden, reich an organischer Materie; generell passen sie sich aber an alle Bodentypen an, außer an zu nasse und saure Substrate. Die Johannesbeere produziert jedes Jahr viele Seitentriebe, die nach 2-3 Jahren Früchte tragen; generell neigt man dazu, Äste, die schon einige Jahre Früchte getragen haben, wegzuschneiden, ebenso wie einige Jungtriebe, wenn diese zu zahlreich sind. Vermehrung: man verwendet holzige Steckhölzer, von Stämmen, die mindestens zwei Jahre alt sind. Parasiten und Krankheiten: die Johannesbeere ist eine sehr robuste Pflanze, sie hat keine Probleme mit Parasiten und Krankheiten; gelegentlich sieht man Mehltau. |