der Gartenbau

Himbeere - Rubus idaeus

Rosaceae
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Himbeere

Allgemeines: mehrjähriger Kletterstrauch, aus Mittel- und Nordeuropa; besteht aus einem mittelgroßen Stock, aus dem lange Ranken mit zweijähriger Entwicklung wachsen, sie sind behaart, manchmal mit Dornen bedeckt, gebogen und biegsam mit einer Höhe von  150-200 cm. Im Frühling erscheinen kleine weiß-rosa Blüten in pyramidalen Blütenständen; einige Sorten produzieren die Früchte im Sommer auf Ästen mit einem Jahr; andere Sorten im Frühling auf den Ästen mit einem Jahr und im Sommer auf den Jungtrieben. Die Frucht der Himbeere ist süß und saftig; es sind kleine zusammenhängende Steinfrüchte, sie lösen sich leicht vom Blütenboden.  Im Herbst schneidet man die Äste, die im vorhergegangen Sommer Früchte getragen haben. Die Himbeeren werden für Marmeladen und Liköre verwendet, die Blätter auch in der Kräuterheilkunde.  

Standort: sonnig oder halbschattig, wenn möglich mit dem Stock der Pflanze im Schatten; die Himbeere ist winterhart, und breitet sich im Laufe der Jahre stark aus. 

Gießen: sie begnügen sich mit dem Regen, auch wenn es ratsam ist, im Sommer vor der Ernte zu gießen, um zu verhindern, dass die Früchte besonders bei langanhaltender Trockenheit zu stark austrocknen.

Boden: sie lieben weiche, gut drainierte Böden, reich an organischer Materie, man setzt sie im Herbst, nachdem man den Boden mit reifem Stallmist angereichert hat; nach dem Einsetzen schneidet man die Stämme in einer Höhe von 20-30 cm über dem Boden. Im  Herbst düngt man immer mit organischem Dünger oder Langzeitdünger. Man empfiehlt, alle 8-10 Jahre die Stöcke umzusetzen, um immer einen guten Ertrag zu erhalten. ,

Vermehrung: durch Stockteilung, die basalen Jungtriebe schlagen sehr leicht Wurzeln.

Parasiten und Krankheiten: die Himbeere ist unempfindlich, auch wenn ihre Früchte Insekten und Tiere anlocken, die sich von ihnen ernähren.