der Gartenbau

Aerangis

Orchidaceae
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Allgemeines: diese Gattung umfasst etwa 60 Arten von Orchideen, diese epiphytischen Pflanzen stammen hauptsächlich aus Afrika, sind aber auch in Asien verbreitet. Sie haben fleischige graugrüne Stiele, auf denen lange wechselständige, dicke, dunkelgrüne Blätter stehen, die meistens silbrige Punkte aufweisen, ihr Wuchs ist leicht kriechend. Im Frühling oder im Herbst erscheint ein langer Blütenstand mit zahlreichen runden, duftenden, weißen, cremefarben oder hellrosa Blüten mit einem langen Sporn. Diese Orchideen können auf Rinde gepflanzt werden.

Standort: bevorzugen halbschattige, aber helle Positionen, ohne direkte Sonneneinstrahlung; die ideale Temperatur liegt bei 15-18°C, im Winter vertragen sie aber auch leicht unter 10°C und im Sommer über 30°C. Für eine gute Entwicklung ist ein regelmäßiger Luftaustausch sehr wichtig.

Gießen: von März bis November regelmäßig gießen, das Substrat muss immer leicht feucht bleiben, aber nicht nass; von Dezember bis Februar weniger gießen, bis die ersten Frühlingstriebe sprießen.  Die Pflanze häufig mit demineralisiertem Wasser besprühen; alle 20-25 Tage eine kleine Menge spezifischen Dünger für Orchideen zum Gießwasser mischen.

Boden: diese Orchideen leben in der Natur epiphytisch, sie wachsen auf Baumstämmen, um diese Bedingungen auch in unseren Wohnungen zu imitieren, verwenden wir ein Substrat aus fein zerkleinerter Rinde, Schwamm- oder Polystyrolstückchen und Torf.  Man muss relativ oft umpflanzen, mindestens alle 2-3 Jahre, weil sie neue Stiele und neue Wurzeln bilden, bis sie den ganzen zur Verfügung stehenden Raum eingenommen haben.

Vermehrung: Im Frühling kann man die neuen Triebe, die neben der Pflanze entstehen, getrennt einsetzen. Man pflegt sie wie die erwachsenen Pflanzen.

Parasiten und Krankheiten: Wurzelfäule und Schmierläuse.