der Gartenbau

Ascocentrum

Orchidaceae
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Allgemeines: diese Gattung umfasst etwa  10 Arten von epiphytischen Orchideen, sie stammen aus Indien, Nepal und Taiwan. Sie ähneln den Vanda, sind aber kleiner. Sie produzieren einige längliche Blätter, glänzend, dick, sehr dunkel, mit einer Länge von höchstens 10-15 cm; am Frühlingsende erscheint ein aufrechter Stiel, auf dem zahlreiche kleine Blüten in rot, gelb oder rosa sprießen; an der Blattbasis entstehen viele Luftwurzeln. Diese Orchideen werden oft gekreuzt mit Vanda, es entsteht die Gattung Ascocenda, Orchideen mit sehr schönen und auffälligen Blüten, aber entschieden kleiner als Vanda, und daher auch bei Platzmangel einfacher zu halten. 

Standort: die Ascocentrum lieben sehr helle Standorte, man kann sie auch einige Stunden direkt der Sonne aussetzen, außer in den heißesten Stunden des Tages; je heller der Standort ist, desto kräftiger sind die Blätter und desto reichhaltiger ist die Blüte, zu dunkle Standorte beeinträchtigen die Blüte und führen zu dunklen Flecken auf den Blättern. Diese Pflanzen sind kälteempfindlich, im Winter müssen die Mindesttemperaturen bei 12-15 °C liegen, man hält sie daher in der Wohnung oder im temperierten Gewächshaus.

Gießen: diese Orchideen müssen oft und regelmäßig gegossen werden, besonders von März bis Oktober, das Substrat muss ständig feucht bleiben; man sollte die Pflanze auch oft besprühen, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Alle 7-10 Tage von März bis Oktober Dünger zum Gießwasser mischen.

Boden: ein ideales Substrat ist ein Gemisch aus Erde, Perlit, Torfmoos und zerkleinerter Rinde.  Aufgrund der gemäßigten Dimensionen dieser Orchideen, sind sie sehr geeignet, um sie auf Rindenstücke zu setzen.  

Vermehrung: Im Frühling kann man die Wurzelbüschel teilen, die so erhaltenen neuen Pflanzen werden sofort eingesetzt und wie erwachsene Pflanzen behandelt.

Parasiten und Krankheiten: bei schlechter Belüftung des Standortes kann Rost oder Schmierlausbefall auftreten.