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![]() Allgemeines: diese Gattung umfasst 10-15 Arten von epiphytischen blattabwerfenden Orchideen, sie stammen aus Mittelamerika. Sie haben lange zylindrische aufrechte Pseudobulben, die wie Schilfrohr aussehen; die Blätter wachsen wechselständig entlang der Pseudobulben, sie sind dünn, 8-10 cm lang, hellgrün mit rötlichem Rand, die Blattunterseite ist rötlich. Im Spätsommer und im Herbst erscheinen sehr schöne, violette, fliederfarbene, weiße oder cremefarbene Blüten, in Blütenständen zu 2-7 Blüten, in jungen Exemplaren sind sie einzeln. Die Lippe weist nach unten, die Petalen und Sepalen nach oben, sie formen eine Krone. Nach der Blüte verwelken die Blüten und die Pflanze tritt in ihre Ruhephase ein. Diese Orchideen sind sehr beliebt aufgrund ihrer langen Blütezeit und den kleinen Dimensionen dieser Pflanzen, sie sind aber relativ schwierig in der Pflege, weil die Bedingungen oft zu verschieden von ihrem natürlichen Habitat sind. Standort: sehr helle Standorte, die Sonnenstrahlen müssen gefiltert sein; die ideale Temperatur liegt bei 15-20°C, auch wenn sie im Sommer auch höhere Werte tolerieren und im Winter in der Ruhephase auch Temperaturen bis 10-15°C aushalten. Gießen: im Frühling, wenn die neuen Triebe sprießen, muss man viel und regelmäßig gießen, die Erde muss immer feucht bleiben, weiters empfiehlt man, die Blätter und Pseudobulben ständig zu besprühen, man muss Staunässe verhindern; wenn die Blütezeit beginnt, weniger gießen, nach Beendigung der Blüte das Gießen völlig einstellen, die Pflanze nur sporadisch, etwa alle 10-15 Tage, besprühen; wird sie in einem kalten Ambiente überwintert, nicht besprühen. In der Wachstumsphase mischt man alle 10-12 Tage spezifischen Dünger zum Gießwasser, man verwendet nur ein Viertel der empfohlenen Dosis. Boden: die Barkerie brauchen sehr gut drainierte Substrate, bestehend aus zerkleinerter Rinde, Kohlenstückchen und Osmunda-Fasern; man empfiehlt, den Topf zu löchern, um die natürlichen Bedingungen herzustellen. In den äquatorialen Wäldern wächst sie auf der Rinde von kleinen Bäumen, mit den unbedeckten Wurzeln. Vermehrung: erfolgt im Frühling durch Teilung der Büschel der Pseudobulben, wenn die neuen Triebe sprießen. Die so erhaltenen neuen Pflanzen sofort einzeln einsetzen. Parasiten und Krankheiten: Schmierläuse und Wurzelfäule. |