|
||
|
![]() Allgemeines: diese Gattung umfasst etwa 10 Arten von terrestrischen Orchideen, sie stammen aus Australien, trotz der Schönheit ihrer Blüten und, obwohl sie in sie in der Natur häufig anzutreffen sind, sind gezüchtete Exemplare nicht so häufig. Aus großen ovalen Knollen entwickelt sich ein einziges basales Blatt, länglich, dunkelgrün, dick und fleischig; aus der Knolle entsteht auch ein 30-50 cm Stiel, der die Blüten trägt. Im Frühling oder Sommerende erscheinen 6-14 Blüten. Die Blüten des Calochilus sind ziemlich groß, mit gelben oder gelb-grünlichen Petalen und Sepalen, oft weinrot oder braun gestreift und gepunktet; die Lippe ist groß, breit, fleischig, dunkelgelb, purpurrot oder braun, mit einer dichten dunklen, manchmal auch blauen Behaarung. In Australien nennt man diese Pflanze aufgrund ihrer Behaarung “bärtige” Orchidee. Zu Winterbeginn vertrocknet die Pflanze und stirbt ab, und bleibt in der Ruhephase bis zum nächsten Frühling. Standort: heller Standort, ohne direkte Sonneneinstrahlung, besonders in den heißesten Stunden des Tages; generell sind die Calochilus kälteempfindlich, daher stellt man im Winter die Knollen ins Kalthaus, oder man bedeckt sie mit Schutzvlies und mulcht die Erde mit Rinde oder trockenen Blättern. Gießen: von März bis Oktober ziemlich regelmäßig gießen, man lässt den Boden dazwischen leicht auftrocknen. Im Winter nicht gießen. In der Wachstumsphase mischt man alle 25-35 Tage eine kleine Menge Orchideendünger zum Gießwasser. Boden: man verwendet Universalerde, gemischt mit Sand, Perlit und zerkleinerter Rinde, um eine gute Drainage zu erhalten. Diese Orchideen haben keine sehr rasche Entwicklung, man kann sie jahrelang im gleichen Topf belassen. Vermehrung: manchmal neigen die Knollen zur Vermehrung: um eine neue Pflanze zu erhalten, reicht es diese Knollen abzulösen und getrennt einzusetzen; in der Natur vermehren sich diese Orchideen auch durch Samen, in Behältern hat man aber keinen besonderen Erfolg, die kleinen, aus Samen entstandenen Pflanzen haben ein kurzes Leben, weil sie das Umpflanzen schlecht vertragen. Parasiten und Krankheiten: diese Orchideen sind nicht anfällig für Parasiten oder Krankheiten, auch wenn schlechte Drainage und erhöhte Wasserzufuhr zur Wurzelfäule führen können. |