der Gartenbau

Cephalanthera

Orchidaceae
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Allgemeines: diese Gattung umfasst etwa ein Dutzend Arten von Orchideen, die meisten sind terrestrische,  sie stammen vorwiegend aus Europa, es gibt auch einige asiatischen Arten und eine einzige amerikanische Art: C. austiniae. Sie haben lange kriechende Rhizome, von denen sich dicke Stiele mit einer Länge von 20-50 cm erheben, die eine basale Blätterrosette tragen, entlang des Stieles sieht man wechselständige Blätter, die nach ober zu immer kleiner werden; sie sind glänzend grün und je nach Art bandförmig, lanzettlich oder oval wie beim Weißen Waldvöglein (C. damasonium). Ab Frühlingsende oder Sommerbeginn erscheinen an den Stielen viele relativ große Blüten, mit einem Durchmesser von 7-10 cm, sie sind rein weiß oder cremefarben, manchmal hellrosa; das Rote Waldvöglein (C. rubra) hat violett-purpurrote Blüten. Diese Orchideen wachsen auch in unseren Wäldern, in Kastanien- und Buchenwäldern.

Standort: die Cephalanthera wachsen im Unterholz, hügelig oder gebirgig, bis zu einer Höhe von 1400-1600 m; sie lieben schattige Zonen und frische Sommer, sie sind winterhart.

Gießen: generell bevorzugen sie drainierte, aber feuchte Böden, wie man sie in unseren Wäldern findet.

Boden: diese Orchideen leben auf kalkreichen Böden, unter Anwesenheit von verfaulten Blättern.