der Gartenbau

Chysis

Orchidaceae
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Allgemeines: diese Gattung umfasst etwa sechs Arten von epiphytischen Orchideen, sie stammen aus Mittel- und Südamerika; sie haben fleischige Pseudobulben, die von Blättern eingehüllt sind, jedes Jahr produzieren sie neue Triebe, sodass kleine Gruppen von Pseudobulben entstehen. Die Blätter sind abfallend, im Herbst bei Kälteeinbruch vertrocknen sie, sie sind länglich und intensiv grün. Im Frühling wächst neben den Pseudobulben aus dem Vorjahr ein fleischiger Stiel mit einer Längen von 20-30 cm, leicht gebogen, auf dem 5-7 ziemlich große und fleischige Blüten erscheinen, sie sind weiß, die Lippe ist goldgelb. Einige Arten können auch leichtrosa- oder orangefarbene Blüten haben.  Untertags strömen sie einen zarten Duft aus.

Standort: schattig, aber doch relativ hell, keine direkte Sonnenbestrahlung. Sie sind kälteempfindlich und die ideale Temperatur liegt bei 13-15°C. In Sommer  kann man sie im Freien an einen schattigen und luftigen Ort stellen.

Gießen: von März bis Oktober ausgiebig und regelmäßig gießen, man lässt das überschüssige Wasser immer gut von Topf ablaufen, um Staunässe zu verhindern. Beim Abfallen der Blätter die Wasserzufuhr einstellen, man gießt erst wieder, wenn die Pflanze neu austreibt. In der Wachstumsphase besprüht man häufig die Pflanze und von März bis Oktober mischt man alle 15-20 Tage Dünger zum Gießwasser.

Boden: Substrat für epiphytische Pflanzen, bestehend aus Rindenstückchen, gemischt mit Perlit, Bimsstein und Kohlenstückchen oder  Torfmoos. Diese Orchideen haben einen gebogenen und kriechenden Wuchs in die Länge, sie eignen sich daher sehr zum Aufbinden auf Rinde oder zum Setzen in Hängeampeln. Die auf Rinde gesetzten Pflanzen muss man viel regelmäßiger und kräftiger gießen.  

Vermehrung: erfolgt durch Teilung der Büschel der Pseudobulben; die erhaltenen Portionen brauchen mindestens zwei kräftige Wurzeln, um ein Anwachsen zu garantieren.

Parasiten und Krankheiten: Schmierläuse und Milben; Staunässe führt zur Wurzelfäule.