|
||
|
![]() Allgemeines: Gattung mit 50-60 vorwiegend epiphytischen Orchideenarten, sie stammen aus Mittelamerika und ähneln der Cattleya. Sie bilden dichte Büchel von flachen und länglichen Pseudobulben, an deren Ende fleischige Blätter entspringen; im Frühling wachsen an der Basis der Blätter bis zu 50-60 cm Blütenstiele, die zahlreiche verschiedenfärbige Blüten tragen, gelb, rot, bis hin zum violett. Die Kelchblätter sind eng und lang, die Lippe in einer Kontrastfarbe ist an der Basis schlauchförmig geschlossen. Standort: diese Orchideen brauchen sehr helle Standorte, jedoch ohne direkte Sonneneinstrahlung; auch im Winter müssen die Temperaturen rund um 15°C liegen, sie sind sehr kälteempfindlich. Gießen: von März bis September ausgiebig und regelmäßig gießen, das Substrat muss immer konstant feucht, nicht jedoch nass sein. Im Winter weniger gießen, sodass die Pflanze in die Ruhephase übergehen kann, das Substrat muss aber trotzdem leicht feucht bleiben. Von März bis Oktober alle 7-10 Tage Orchideendünger zum Gießwasser mischen. Boden: weil die Laelia epiphytische Pflanzen sind, brauchen sie ein loses Substrat wie Rinde, Torf und Osmunda-Fasern. Im Handel gibt es fertiges Orchideensubstrat. Vermehrung: am Winterende kann man die Pseudobulben teilen, in jeder Portion müssen einige kräftige Wurzeln sein; sofort in einzelne Töpfe einsetzen. Parasiten und Krankheiten: diese Orchideen werden oft von Schmierläusen befallen, die Blätter und Blüten schädigen. |