der Gartenbau

Masdevallia - Masdevallia

Orchidaceae
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Masdevallia

Allgemeines: Gattung mit sehr vielen epiphytischen Orchideen,  sie stammen aus den feuchten und gebirgigen Zonen Südamerikas, von Mexico bis Peru. Sie haben keine Pseudobulben, die langen, dünnen und ziemlich dicken Blätter formen breite Büschel, die rasch und kräftig wachsen. Die Blüten sind sehr auffällig, in vielen Arten erscheinen sie etwas oberhalb der Blätter, in anderen sind sie durch die Blätter bedeckt; sie sind länglich schlauchförmig, normalerweise weiß, cremefarben oder gelb, einige Arten haben violette oder rosa Blüten. M. Lata hat cremefarbene Blüten mit Kelchblättern mit langen Schwänzen in goldgelb; M. Nicaraguensis hat hellrosa-purpurrot gestreifte Blüten.  

Standort: in den Ursprungsländern wachsen die Masdevallia im Schatten; in der Wohnung bevorzugen sie helle Plätze ohne direkte Sonneneinstrahlung, die braune Flecken auf den Blättern verursacht.  Im Sommer kann man sie ins Freie stellen, auch hier sonnengeschützt. Sie sind sehr kälteempfindlich, die ideale Temperatur für diese Orchideen beträgt 15-20° C.

Masdevallia

Gießen: wie viele anderen Orchideenarten brauchen auch die Masdevallia viel Feuchtigkeit, sie haben keine Pseudobulben, die als Wasserspeicher dienen, man gießt daher oft mit kleinen Mengen, das Substrat sollte konstant feucht bleiben. Um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen empfiehlt man, die Blätter zu besprühen. Von April bis Oktober alle 2-3 Wochen Dünger zum Gießwasser mischen.

Boden: Orchideensubstrat verwenden, bestehend aus verkleinerter Rinde, Torf und Osmunda-Fasern; für eine bessere Drainage kann man etwas Perlit oder Bimsstein untermischen. Diese Orchideen pflanzt man jedes Jahr um, weil sie relativ schnell wachsen, und weil das ständig feuchte Substrat in Verwesung übergehen kann.

Masdevallia Nicaraguensis

Vermehrung: im Frühling teilt man die Rhizome, jeder Teil muss mindestens eine gesunde Wurzel haben, die so erhaltenen Teile werden sofort in einzelne Töpfe eingesetzt.