der Gartenbau

Zigopetalum

Orchidaceae
Du befindest Dich in:garten - Orchideen - Zigopetalum


Allgemeines: diese Gattung umfasst  etwas mehr als 10 Arten von epiphytischen und terrestrischen Orchideen, sie , sie stammen aus Südamerika, besonderes aus dem Regenwald Brasiliens. Die Pseudobulben sind oval, von ihnen gehen lange, schmale spitze dunkelgrüne Blätter aus. Von Frühlingsende bis Herbstanfang erscheinen auffällige Blüten von beträchtlicher Größe, grün bis gelb, mit weißer Lippe mit braunen und purpurroten Flecken. Sie sind gewöhnlich zart duftend.

Standort: auch die Zygopetalum schätzen kein direktes Sonnenlicht, lieben aber ziemlich helle Standorte, jedoch in den heißen Monaten schattig ; im Sommer stellt man sie ins Freie, in den Schatten eines Baumes, nach Möglichkeit in Hängeampel setzen. Sie sind kälteempfindlich und die ideale Temperatur beträgt 15-20° C, im Winter stehen sie daher in der Wohnung oder im Gewächshaus, nicht in die Nähe von Wärmequellen, die die Luft zu stark trocknen. Sie überleben auch 10° C, in diesem Fall muss man aber auf die spektakuläre Blüte verzichten

Gießen: das Substrat der Zygopetalum muss immer leicht feucht bleiben, man rät, in Untertöpfe aus Ton zu gießen, damit die Wurzeln der Pseudobulben nicht direkt mit Wasser in Berührung kommen. Von März bis Oktober mischt man einmal im Monat Spezialdünger zum Gießwasser, die Zygopetalum sind sehr sensibel auf die Düngung, man darf daher in der Dosierung nicht übertreiben.

Boden: Orchideenerde, man muss wissen, ob  die Orchideensorte epiphytisch oder terrestrisch ist, weil in beiden Fällen das Substrat sehr unterschiedlich ist. Die terrestrischen Arten wachsen in gut drainierter Universalerde, während die epiphytischen Arten eine Mischung aus zerkleinerter Rinde, Torf und Pflanzenfasern brauchen.

Vermehrung: Im Frühling kann man die Rhizome teilen, jede Portion muss mindestens eine gut entwickelte Wurzel haben; die so erhaltenen neuen Pflanzen setzt man sofort in Orchideenerde; bei richtiger Pflege blühen die neuen Pflanzen im darauffolgenden Jahr.  

Parasiten und Krankheiten: in der warmen Jahreszeit kann der Dickmaulrüßler die Pseudobulben schädigen, wenn die Pflanze im Freien steht, man muss auch auf Blatt- und Schmierläuse achten.