 Allgemeines: stammt aus dem Norden Mexikos, kugelförmiger Kaktus, der mit der Zeit längliche Formen annimmt.
Der Name Astrophytum kommt aus dem Griechischen: astron (Stern) und phyton (Pflanze) und bezieht sich auf die Form der Pflanze, wenn man sie von oben betrachtet. Sie hat 4-8 stark ausgeprägte Rippen, in einigen Arten verlaufen sie spiralförmig; der Stamm ist von einem weißen Belag fleckenartig überzogen. Es gibt 6 Arten von Astrophytum, sowie viele Sorten und Kreuzungen, der Stamm ist generell gräulich-grün, hat starke Dornen auf kleinen rundlichen Areolen. Die Blüten sind sehr schön und erscheinen in kleinen Gruppen oder einzeln am oberen Bereich der Pflanze. Sie sind gelb, in einigen Arten mit rotem Zentrum. Sie dauern 4-5 Tage, die Pflanze kann den ganzen Sommer über blühen.
Astrophytum myriostigma
Standort: sonnig oder halbschattig, in Zonen mit sehr heißen Sommern sollte man sie um die Mittagszeit vor der Sonne schützen. Sie halten Temperaturen bis knapp über dem Nullpunkt aus, aber nur bei völlig trockenem Klima. Man bringt sie daher in die Wohnung oder in ein Kalthaus.
Gießen: von März bis Oktober kräftig gießen, aber nur wenn die Erde ganz trocken ist; im Winter nur die Exemplare in der Wohnung gießen, indem man die Erde alle 30-45 Tage anfeuchtet. Im Wachstumsstadium alle 20-30 Tage Dünger für Sukkulenten zum Gießwasser mischen.
Boden: in Sukkulentenerde setzen, bestehend aus einem Teil Torf, einemTeil Flusssand sowie einem Teil Lapilli oder Puzzolane. Alle 3-4 Jahre topft man in einige cm größere Töpfe um.
Vermehrung: erfolgt durch Samen, weil Astrophyten kaum Seitentriebe bilden.
Parasiten und Krankheiten: Milben, sowie Blatt- und Schmierläuse; zu viel Wasser oder schlechte Drainage führen zur Wurzelfäulnis.
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