der Gartenbau

Heidelbeerkaktus - Myrtillocactus geometrizans

Cactaceae
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Heidelbeerkaktus

Allgemeines: Gattung mit drei Arten von Kakteen, stammen aus Mexiko, sie haben aufrechte Stämme, in der Natur werden sie bis zu 4 m hoch. Der Stamm ist grünblau, bedeckt von einem reifartigen Belag und wächst ziemlich schnell, wenig verzweigt. Im Sommer erscheinen wenige weiße Blüten in der Nähe der Areolen, auf die essbare Früchte mit Heidelbeergeschmack folgen, in Mexiko heißen sie „garambullos“. Man sieht 5-6 Rippen mit filzigen Areolen, 5-7 strahlenförmige rot-grüne Dornen, der zentrale Dorn ist schwarz.

Standort: der Myrtillocactus liebt sehr helle Standorte, am besten direktes Sonnenlicht.

Gießen: nicht zu viel, die Erde muss dazwischen immer sehr gut abtrocknen; im Winter nicht gießen.

Erde: sandig und sehr gut drainiert. Für ein gutes Wachstum dieser Sukkulente soll man jährlich oder alle zwei Jahre umtopfen, zu mindestens dann, wenn der ganze Topf mit Wurzeln ausgefüllt ist.  

Vermehrung: man sät in Kakteenerde, den Boden durch Besprühen immer feucht halten; bis zum Erscheinen der neuen Pflanzen muss der Behälter feucht und warm gehalten werden; sobald als möglich die neuen Kakteen umsetzen, weil sie in den Saatboxen leicht verfaulen können. Im Sommer kann man auch Stecklinge praktizieren, man lässt die Wunde ein paar Tage verheilen und setzt die Stecklinge dann in ein Gemisch aus Kakteenerde und Sand zu gleichen Teilen.  

Parasiten und Krankheiten: bei übermäßiger Wasserzufuhr und schlecht drainierter Erde kann es zu Wurzelfäule kommen; Blatt- und Schmierläuse können das Wachstum der Pflanze beeinträchtigen.  

Sorten: Es gibt eine besondere Sorte, M. Geometrizans cristata, kleiner als die anderen Arten; weitere

Sorten: M. schenckii, M. chichipe und M. cochal.