der Gartenbau

Barbados-Stachelbeere - Pereskia aculeata

Cactaceae
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Barbados-Stachelbeere

Allgemeines: es handelt sich um eine Gattung mit 15-16 Arten von primitiven Laubkakteen, die einzigen die noch wirkliche Blätter haben, sie stammen aus Mexiko und Brasilien, und sind kletternd; in der Natur erreichen sie eine Höhe von 9-10 m. Sie haben dünn, holzige Stämme, die sich mit dem Älterwerden mit Areolen mit 5-8 cm langen Dornen bedecken; sie haben große, dunkle, lederartige, ovale, spitze Blätter, die im Winter normalerweise abfallen. Im Sommer erscheinen Blütenstände mit vielen duftenden Blüten in weiß, rosa, gelb, rot oder violett. Im Herbst folgen auf die Blüten kleine, gelbliche, essbare Beeren.  

Barbados-Stachelbeere

Standort: sie bevorzugen sehr helle Standorte, in den heißesten Monaten im Jahr brauchen sie jedoch Schatten. Sie halten kurze Frostepisoden aus, aber die ideale  Mindesttemperatur liegt bei 10°C; im Winter bringt man sie daher in die Wohnung oder ins beheizte Glashaus.

Gießen: in der Wachstumsphase gießt man regelmäßig, der Boden soll dazwischen etwas abtrocknen; im Herbst gießt man weniger, im Winter gar nicht.  Von März bis Oktober mischt man alle  30-35 Tage Kakteendünger zum Gießwasser.

Boden: der Boden muss sehr gut drainiert und reich an organischer Materie sein, bestehend aus Universalerde und Sand zu gleichen Teilen.



Vermehrung: erfolgt im Frühling durch Samen oder durch Stecklinge, die Stecklinge setzt man sofort, sie müssen nicht wie bei den anderen Kakteenarten trocknen.

Parasiten und Krankheiten: die Pereskia werden häufig von Blatt- und Schmierläusen befallen.