der Gartenbau

Stetsonia - Stetsonia coryne

Cactaceae
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Stetsonia

Allgemeines: diese Gattung umfasst nur eine Art von Säulenkakteen,  sie stammt aus Südamerika, man sieht sie vor allem in Argentinien und in Bolivien. Die Stetsonia hat einen aufrechten, sehr verzweigten Stamm mit 8-10 sehr markanten Rippen, an denen man zahlreiche Areolen mit langen, gelb-schwarzen Dornen sieht, die mit dem Älterwerden gräulich werden;  mittelgrün, oft auch bläulich, in der Natur kann er eine Höhe von 7-9 m erreichen, mit einem Durchmesser der Stämme von  40-50 cm. Im Sommer erscheinen viele schlauchförmige Blüten mit einer Länge von 10-15 cm, sie sind innen weiß und außen grün, mit Schuppen bedeckt, sie blühen nachts auf und bleiben viele Stunden geöffnet; im Herbst sieht man große ovale grüne Früchte, sie sind rot im reifen Zustand; sie sind essbar, man konsumiert sie gekocht, oder man isst die rohe Schale. In Töpfen gehaltene Exemplare werden höchstens 2 m hoch und bilden viele Verzweigungen.  

Stetsonia

Standort: die Stetsonien lieben sonnige Standorte, sie ertragen Temperaturen bis -8°C, aber die ideale Wintertemperatur liegt bei 10°C, man stellt sie daher im Winter ins Glashaus oder auch in die Wohnung, an einem hellen und luftigen Platz. ,

Gießen: von März bis Oktober  regelmäßig gießen, der Boden muss dazwischen immer gut auftrocknen, bei Hitze und Trockenheit mehr gießen; im Winter, wenn die Pflanze bei Temperaturen unter 10-15°C steht, nicht gießen.  In der Wohnung hingegen, bei Temperaturen über  15°C, sollte man einmal im Monat gießen. In der Wachstumsphase mischt man kaliumreichen Dünger alle 10-15 Tage zum Gießwasser.

Boden: die Stetsonie liebt lockere, gut drainierte Böden; man erhält die ideale Kakteenerde, indem man Universalerde mit gewaschenem Flusssand und Perlit oder Lapilli mit feiner Körnung mischt.

Vermehrung: erfolgt generell durch Stecklinge, man kann aber auch die kleinen Samen der Stetsonie im Frühling säen, man befreit sie vollständig vom Fruchtfleisch und sät in ein Gemisch aus Torf und Sand zu gleichen Teilen, die Saatbox stellt man an einen warmen feuchten Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung, wenn die Pflanzen groß genug sind, setzt man sie in einzelne Behälter.

Parasiten und Krankheiten: Schmierläuse befallen sowohl den Stamm als auch die Wurzeln.