der Gartenbau

Schnitt

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Der Schnitt ist eine Technik, die der Pflanze Vorteile bringt, sie hat ein besseres Wachstum und eine bessere Produktion, außerdem erlaubt der die Schnitt die Kontrolle und Prävention gegen Parasiten und Pilze.
Verschiedenen Methoden zum Erreichen von verschiedenen Objektiven. Sehen wir und die Details an:
1. Schnitt zu Verbesserung der Produktion: 
soll die Produktion vorverlegen, das heißt den unproduktiven Zyklus verkürzen und das Altern des Baumes so weit wie möglich hinauszuzögern. Diese Technik wird im zweiten Lebensjahr des Baumes angewandt.
2. Grünschnitt:
alle Eingriffe, die es erlauben, die überschüssige Vegetation, wie  Jungtriebe, Ausläufer usw. zu eliminieren, damit die Qualität des Produktes des Baumes nicht leidet. Von Mitte Juli bis Mitte August, während der sommerlichen Ruhepause.
3. Trockenschnitt:
ähnelt dem Grünschnitt, weil auch diese Technik in der Ruhephase durchgeführt wird, und man überschüssige Äste aus dem Vorjahr eliminiert. Mit anderen Worten handelt es sich um eine generelle “Reinigung” in Vorbereitung auf den Frühling. Er wird im Winter durchgeführt (Mitte Februar-März), wenn keine Frostgefahr mehr besteht, um zu verhindern, dass der Frost die Schnittstellen aufbricht. Ein guter Trockenschnitt hilft, den Grünschnitt weniger arbeitsreich zu gestalten.
4. Formschnitt:
wird an jungen Pflanzen durchgeführt. Mit dieser Technik versucht man, dem Baum die gewünschte Form zu geben, um einen besseren Zugriff zu den Früchten zu haben. Bei Zierpflanzen handelt es sich um einen ästhetischen Schnitt.
5. Beschränkungsschnitt:
erhält die gewünschte Höhe und Form der Pflanze. Es handelt sich um einen Erhaltungsschnitt, er wird im Frühling oder Sommer durchgeführt.
6. Verjüngungsschnitt:
verlangsamt der Alterungsprozess des Baumes, man eliminiert trockene, kranke und abgebrochene Teile.  
7. Rückkehrschnitt:
man praktiziert ihn im Winter, an nicht zu kalten Tagen, man schneidet den Ast über dem Wachstum eines neuen Astes, um die Entstehung eines weiteren Astes zu ermöglichen.
8. Stumpfschnitt:
das Ziel dieses Schnittes ist es, die Vegetation und Kraft der Äste zu stimulieren. Man schneidet die Äste, und lässt nur Stümpfe, die dann die Aktivität des Baumes stimulieren.
 

Wie schneidet man?
Man setzt voraus, dass jeder Schnitt für die Pflanze eine Verletzung darstellt, und daher entsprechend behandelt werden muss, hier einige Regeln:
-         man schneidet nie zu nahe an der Knospe, weil man sie sonst leicht verletzt, aber auch nicht zu weit entfernt, den der Stupf wird, falls er vertrocknet, zur Eintrittsstelle für Krankheiten. Die ideale Entfernung beträgt 10 mm.  
-         der Schnittwinkel soll 45° nach unter geneigt betragen, um Rückstau zu verhindern, der zu Krankheiten oder Eisbildung führen kann;   
-         die Schnitte müssen sauber sein;
-         die Baumscheren müssen immer scharf geschliffen sein, und nach dem Schneiden werden sie desinfiziert, um nicht eventuelle Krankheiten auf andere Bäume zu übertragen.
-         man schneidet nicht mit den Spitzen der Schere, sondern an der Basis, nur so erhält man einen sauberen Schnitt;   
-         bei großflächigem Schnitt interveniert man sofort mit Mastixharz auf den Schnittwunden.