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Du befindest Dich in:garten - Wasserpflanzen - Lagarosiphon major ![]() Allgemeines: mehrjährige Wasserpflanze aus Südafrika. Die gesamte Pflanze entwickelt sich unter Wasser, und erreicht die Wasseroberfläche auch in Wasserläufen oder Seen mit einer Tiefe von 6 m. Die Rhizome ankern im Boden, von hier aus gehen viele zylindrische Stängel ab, sie sind dünn und wenig verzweigt, und enden mit einer dichten „Krone“. Die Blätter sind klein, glänzend grün, und wachsen spiralförmig entlang des gesamten Stängels; an der Oberfläche bilden sie häufig dicht grüne Bänke. Die weiblichen Pflanzen bilden im Frühling kleine weiße Blütenstände, die an der Oberfläche schwimmen. In vielen Zonen der Erde ist diese Pflanze zum Unkraut geworden und der Handel ist verboten; auch in kleinen Wassergärten muss das Wachstum kontrolliert werden, man darf die Pflanze nicht in Wasserläufe „befreien“. Standort: diese Pflanze wächst ohne Probleme in Seen oder Wasserläufen, wichtig ist klares, kühles Wasser, Wassertemperaturen über 25°C sind für die Wasserpest fatal. Sie ist kälteunempfindlich. Man braucht nicht zu düngen, weil die Pflanze schon von Natur aus ein sehr rasches Wachstum hat. Boden: die fleischigen Wurzeln entwickeln sich in allen Böden. Vermehrung: die Wasserpest produziert kaum Samen, weil sowohl männliche als auch weibliche Pflanzen nur in ihren Ursprungsländern existieren; in der Zucht gibt es nur weibliche Exemplare, deren Blüten nie bestäubt werden, und so die Pflanze keine samentragenden Früchte erzeugt. Sie verbreitet sich aber sehr rasch über vegetative Fragmente: auch ein kleiner Teil des Stängels, wenn er im Wasser ausgesetzt wird, bildet rasch Wurzeln am Teichgrund und kolonisiert so schnell ein anderes Gewässer. Parasiten und Krankheiten: die Wasserpest lebt vollständig unter Wasser, und wird daher kaum von Insekten angegriffen; sie wird auch von keiner schweren Krankheit befallen. |