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Du befindest Dich in:garten - Wasserpflanzen - Myriophyllum verticillatum ![]() Allgemeines: mehrjährige Wasserpflanze mir Rhizom, stammt aus Europa und Asien. Die kräftigen Wurzeln entwickeln sich im Boden, sie verbreiten sich und bilden dichte Gruppen. Von ihnen aus entspringen dünne rötliche oder weiß-rosafarbene Stängel, an der Wasseroberfläche werden sie stark verzweigt und sind mit zahlreichen grün glänzenden, stark gefiederten Blättern bedeckt, die direkt von den Stängeln entspringen, stehen in kleinen Quirlen und schwimmen an der Wasseroberfläche. Im Sommer bildet das Tausendblatt aufrechte Rispen aus kleine roten, rosafarbene oder weißen Blüten; im Herbst werden sie zu kleinen holzigen Kapseln, die sich spalten und die Samen frei geben. Standort: diese Pflanze wächst sowohl auf sonnigen als auch auf schattigen Standorten, ist frostbeständig, und wird als Unkraut zum Problem, wenn es in Wasserläufe befreit wird. Die Stängel können mehrere Meter lang werden, sie entwickeln sich daher auch in sehr tiefen Gewässern, auch wenn sie wenig tiefe Seen oder Sümpfe, sowie die Ufer von langsamen Wasserläufen bevorzugen, die Pflanze ist frostbeständig und überlebt auch in völlig zugefrorenen Gewässern. Die Wurzeln haben keine besonderen Ansprüche an den Boden, und wachsen sowohl in sauren als auch in alkalischen Substraten. Vermehrung: die Samen des Tausendblattes sind fruchtbar und man kann sie zur Vermehrung der Pflanzen verwenden; man sät sie in ein Gemisch aus Sand und Torfmoos zu gleichen Teilen und bis zum Austreiben der Pflanzen muss der Behälter unter Wasser gehalten werden; die neuen Pflanzen bleiben mindestens für zwei Jahre im Behälter, bevor sie ausgesetzt werden. Häufiger praktiziert man die Teilung der Rhizome, sodass man in jeder Portion kräftige Wurzeln hat, die dann sofort eingesetzt werden. Diese Pflanzen schlagen sehr rasch Wurzel, daher ist es allgemein üblich, Stückchen von den Stängeln einzusetzen, um neue Pflanzen zu erhalten. Parasiten und Krankheiten: diese Pflanze ist sehr unempfindlich und wird kaum von Krankheiten betroffen; manchmal können Blattläuse Triebe und Blüten zerstören. |