der Gartenbau

Wassergoldkeule - Orontium aquaticum

Araceae
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Wassergoldkeule

Allgemeines: mehrjährige Wasserpflanze, stammt aus Nordamerika. Hat große lange Blätter, von dunkler Farbe, grün-bläulich, samtig, überzogen von einer wachsähnlichen Patina, die sie wasserabstoßend macht;  sie bilden zuerst aufrechte Büschel, die mit der Zeit gebogen werden, um die Blätter auf der Wasseroberfläche schwimmen zu lassen. Im Frühling produziert sie lange Blütenstände, die aus einem aufrechten weißen Stängel bestehen, der bis zu  30-40 cm lang ist, an der Spitze mit kleinen goldgelben Blüten; im Spätsommer entstehen daraus kleine Beeren, die von einer schwammigen Haut bedeckt sind, die es ihnen erlaubt, sich auf der Wasseroberfläche zu halten.

Wassergoldkeule

Standort: wächst bevorzugt in der Sonne, entwickelt sich gut aber auch im Halbschatten, im Winter ist sie frostbeständig, auch wenn es ratsam ist, sie in Zonen mit sehr strengen Wintern in ziemlich tiefen Gewässern zu halten. Bevorzugt normalerweise ruhige Gewässer wie kleine Teiche und Seen, man setzt die fleischigen Rhizome am Teichgrund oder am Ufer der kleinen Teiche.  

Boden: die Wassergoldkeule liebt feuchte, schlammige Böden, reich an organischer Materie, wenn möglich leicht sauer. Die Rhizome werden in eine Mischung aus Torfmoos und Blättererde gesetzt, und mit einer Schicht Sand bedeckt.

Vermehrung: durch Samen, der direkt gesät wird, man löst die Samen aus ihrer Haut, sodass sie nicht mehr schwimmen können. Im Juni oder Juli kann man auch die Büschel teilen, die Portionen müssen mindestens eine  gut entwickelte Wurzel besitzen, sie werden sofort eingesetzt.

Parasiten und Krankheiten: generell werden diese Pflanzen nicht von Parasiten oder Krankheiten befallen.