der Gartenbau

Zungen-Hahnenfuß - Ranunculus lingua

Ranunculaceae
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Zungen-Hahnenfuß

Allgemeines: Wasserpflanze aus Zentraleuropa und Asien. Sie präsentiert sich als kleines Büschel von ovalen Blättern, die auf Ausläufern (Stolonen), die gut am Boden verwurzelt sind, wachsen vom Zentrum der Blätter erheben sich einige fleischige lange Stiele, wenig verzweigt, die ovale, glänzend grüne Blätter tragen;  Im Frühling und im Winter produzieren sie goldgelbe Blüten, die einzeln am Ende von langen Stielen aufblühen.

Standort: diese Pflanze bevorzugt sonnige Standorte, gedeiht aber auch ohne Probleme im Halbschatten. Sie ist frostbeständig und man sieht sie in unseren Breiten oft auch im wilden Zustand

Boden: die großen und kräftigen Ausläufer (Stolonen) haben keine besonderen Ansprüche an den Boden, sie wachsen normalerweise am Ufer von Teichen und kleinen wenig tiefen Seen, wo die Pflanze bis zum Stängel im Wasser liegt, manchmal auch die ersten Blätter. Der Hahnenfuß liebt stehende Gewässer, sie entwickeln sich kaum in fließenden Wasserläufen. Diese Pflanze neigt zur Bildung breiter Kolonien, wenn man über wenig Platz verfügt, ist es besser, das Wachstum der Pflanze zu kontrollieren und jedes Frühjahr den Überschuss auszureißen.
Zungen-Hahnenfuß

Vermehrung: erfolgt durch Teilung der neuen Pflanzen, die sich neben den alten Exemplaren entwickeln; die Ausläufer (Stolonen) neigen zum kriechenden Wachstum dem Boden entlang, und produzieren so neuen Pflanzen; wenn sie genügend groß sind, können sie von der Mutterpflanze gelöst werden, und einzeln an die Ufer von wenigen tiefen Teichen oder kleinen Seen gesetzt werden.  

Parasiten und Krankheiten: diese Pflanze ist sehr unempfindlich, manchmal sieht man jedoch Blattlausbefall.