der Gartenbau

Wassernuss oder wasserkastanie - Trapa natans

Lythraceae
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Wassernuss oder wasserkastanie

Allgemeines: mehrjährige Wasserpflanze, stammt aus Asien, seit langem auch in Europa und Nordamerika eingeführt. Sie besteht aus einer dichten Rosette von schwimmenden Blättern, gezähnt, fächerförmig, an der Oberseite glänzend grün, an der Unterseite mit feiner Behaarung.  Die Blätter sind über einen langen schwammigen Stiel befestigt. Im Frühling produziert sie einzelne kleine Blüten von weiß bis rosa, die auf den Blättern schwimmen. Unter der Rosette entwickeln sich die Wurzeln, die am Boden verankert sind. Im Sommer wird jede Blüte zu einer hölzernen Frucht, die einen einzigen fleischigen Samen enthält.

Standort: die Wassernuss bevorzugt sonnige Positionen, sie entwickelt sich jedoch auch unter anderen Bedingungen gut. In Zonen mit sehr kalten Wintern wird die Pflanze als einjährig behandelt, die Pflanzen sterben in der Kälte, aber jeden Frühling entsteht aus dem Samen eine neue Blätterrosette.
Wassernuss oder wasserkastanie

Boden: die Wurzeln haben die Funktion, die Pflanze am Boden zu verankern, und das machen sie auf allen Bodenarten; sie liebt jedoch keine kalkreichen Gewässer, sondern leicht sauren PH-Wert.  
Wassernuss oder wasserkastanie

Vermehrung: durch den Samen; die reifen Samen werden den ganzen Winter über in einem Behälter mit Wasser an einem frischen frostgeschützten Ort aufbewahrt. Im Frühling pflanzt man die Samen in ein Gemisch aus Sand und Torfmoos zu gleichen Teilen, die Behälter werden unter Wasser gehalten, bis die ersten Pflanzen sprießen, die dann im darauffolgenden Herbst oder Frühling ausgesetzt werden.

Parasiten und Krankheiten: die Wassernuss hat kaum Probleme mit Parasiten oder Krankheiten.