der Gartenbau

Solanaceae (Nachtschattengewächse) - Brunfelsia pauciflora

Solanaceae
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Solanaceae (Nachtschattengewächse)

Allgemeines: die Gattung Brunfelsia umfasst ungefähr 30 Arten von immergrünen Sträuchern mit sehr auffallenden Blüten und großen, spitzen, dekorativen Blättern, auf der Oberseite dunkelgrün, unten heller, stammt aus Südamerika, vor allem aus Brasilien.  
Blüten: einzeln oder in Trugdolden, violett, bis 10 cm lange Kronröhre mit einem etwa 5 cm breiten Kronensaum, vom Frühling bis Sommer. Im Spätsommer werden sie von schwarzen Beeren ersetzt. Charakteristisch für alle Arten ist die Farbänderung  der Blüten Arten zuerst sind sie violett - purpurfarben, dann blass lavendelfarben und zum Schluss weiß, sie verändern die Farbe von einem Tag auf den anderen.  

Solanaceae (Nachtschattengewächse)

Licht: diese Pflanzen lieben sehr helle Standorte, jedoch ohne direkte Sonneneinstrahlung, vor allem zur heißesten Zeit im Jahr. Im Frühling und Sommer können wir die Pflanze ins Freie stellen, an einem Standort mit zwei Stunden Sonne, am frühen Morgen oder gegen Abend. Die Brunfelsia ist kälteempfindlich, im Winter gehört sie daher in der Wohnung oder ins geheizte Glashaus, hell und nicht zu warm.


Wasser: in der Blütezeit regelmäßig gießen, die Erde nie ganz abtrocknen lassen. Im Winter weniger gießen, die Erde jedoch immer leicht feucht halten. Während der Blütezeit alle 3 Wochen mit Flüssigdünger behandeln.

Erde: braucht sehr fruchtbare und gut drainierte Erde, Torf gemischt mit Tonmineral.


Vermehrung: von Februar bis August erhält man 7-8 cm lange, halbholzige Stecklinge. Man setzt sie in eine Mischung aus Torf und Sand zu gleichen Teilen.  Innerhalb von 4 Wochen schlagen sie Wurzeln bei einer Temperatur von 21 °C.

Parasiten: Schildläuse führen zum Farbverlust der Blätter; die Brunfelsie wird oft auch von Blattläuse und Mottenschildläusen befallen. Wasserüberschuss führt zur Wurzelfäulnis und zu verwelkten Blättern, man hört mit dem Gießen auf und stellt die Pflanze an einen wärmeren Ort.