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Du befindest Dich in:garten - Zimmerpflanzen - Cordyline australis ![]() Allgemeines: zu dieser Gattung gehören ungefähr 20 Arten von immergrünen Sträuchern oder kleinen Bäumen, verbreitet in Asien, in Australien und Südamerika, und viele Sorten. Diese Pflanzen, die in Europa nur als Zimmerpflanzen verwendet werden, entwickeln einen kurzen geraden Stamm, von dem aus einige Verzweigungen nach oben wachsen; am Ende der Äste finden wir ein dichtes Büschel, bestehend aus langen Blättern, die dick sind und die Konsistenz von Papyrus aufweisen. Die Blätter der Keulenlilie können verschiedenfärbig sein, von hellgrün bis dunkelgrün, häufig auch gesprenkelt; es gibt auch Arten mit rosa oder braunen Blättern. In der Natur produzieren die ausgewachsenen Exemplare Blüten mit Ährenform, weiß oder hellblau; im Topf blühen sie kaum einmal und werden auch höchsten 1,5 m hoch, während sie in der Natur je nach Art zwei bis drei Meter erreichen können. Die am meisten verbreiteten Arten sind C. australis, mit schmalen und gebogenen Blättern und C. terminalis, mit breiten, lederartigen Blättern Licht: diese Pflanzen fürchten die Kälte und auch im Winter müssen sie bei Temperaturen über 10-15°C gehalten werden. Sie bevorzugen helle Standorte; wenn Keulelilien an zu dunklen Plätzen stehen, verbleicht die Farbe der Blätter; besonders leiden die rosa oder purpurgesprenkelten Arten unter diesem Phänomen. Im Sommer kann man die Keulenlilie ins Freie stellen, an einem hellen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung. Wasser: von März bis Oktober regelmäßig gießen, dazwischen die Erde immer gut abtrocknen lassen; in den kalten Monaten nur sporadisch gießen, aber alle 6-10 Tage mit demineralisiertem Wasser besprühen, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. In der Wachstumsphase alle 20-35 Tage mit Dünger für Grünpflanzen düngen. Erde: die Keulenlilie in einer reichen und gut drainierten Erde halten, zur Erde kann man Flusssand, Perlit oder Lapilli (vulkanisches Gestein) mischen, um so die Wasserdurchlässigkeit zu erhöhen. Die Pflanzen haben keinen sehr starken Wurzelapparat, es reicht daher, alle 3-4 Jahre umzutopfen. Vermehrung: man verwendet die unteren Triebe als Stecklinge im März oder April und setzt sie in Behälter von 10 cm. Man hält sie dann in einer geschützten Umgebung, darauf achtend, dass die Temperatur nicht unter 10 °C liegt, nach einem Jahr setzt man sie in den Topf oder ins Freie. Parasiten und Krankheiten: sie leiden unter Staunässe, bei schlechter Drainage, was zur Wurzelfäulnis führt; manchmal sieht man einen Befall von Blattläusen oder Schildlaus (Coccoidea). |