der Gartenbau

Karakabaum - Corynocarpus laevigata

Corynocarpaceae
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Karakabaum

Allgemeines: immergrüne Pflanze, stammt aus Neuseeland; hier bildet sie Bäume, die bis zu 7 -8 Meter hoch werden, im Topf erreicht sie 180-200 cm. Ihr Stamm ist graugrün, glatt, stark verzweigt mit pyramidenförmiger Baumkrone; die Blätter sind ziemlich groß, etwa 15-20 cm lang, dunkelgrün, glatt, dick und lederartig; die Art „variegata“ hat glänzende grün- cremefarben gesprenkelte Blätter. In der Natur entstehen kleine gelbe Blütenzapfen, gefolgt von orangefarbenen Früchten, die man kaum an in der Wohnung gehaltenen Pflanzen sehen wird.

Karakabaum

Licht: an einem sehr hellen Ort halten,  direkte Sonneneinstrahlung jedoch vermeiden; im Frühling kann man die Pflanze nach draußen bringen an einen halbschattigen und luftigen Ort, im Winter lässt man sie in der Wohnung, auch wenn sie Temperaturen um 10°C bevorzugen würde.

Wasser: von März bis September regelmäßig gießen, Überschüsse vermeiden und die Erde immer vor dem nächsten Gießen gut abtrocknen lassen; im Winter weniger gießen, nur alle 20-30 Tage, oft jedoch die Blätter mit demineralisiertem Wasser besprühen. Während der Wachstumsphase alle 15-20 Tage Dünger für Grünpflanzen zum Gießwasser beigeben.

Erde: Universalerde verwenden, reich und locker, wenn möglich mit Bimsstein oder Perlit mischen, um die Drainage zu verbessern. Für eine korrekte Entwicklung muss der Karakabaum alle 2-3 Jahre umgetopft werden, indem man den Topfdurchmesser langsam erhöht.

Vermehrung: in seinen Ursprungsgebieten erfolgt sie durch Samen, sobald die Früchte reif sind, in Europa sind diese Samen schwer zu bekommen, hier wird im Herbst über Stecklinge vermehrt.

Parasiten und Krankheiten: wenig Lüftung und Feuchtigkeit führen zum Befall von Schildlaus (Coccoidea) und Milben.