der Gartenbau

Efeuaralie - Fatshedera lizei

Apiaceae
Du befindest Dich in:garten - Zimmerpflanzen - Fatshedera lizei


  Efeuaralie

Allgemeines: es handel sich um eine Kreuzung zwischen einer Aralie (Fatsia japonica) und dem Efeu ( Hedera helix), zum ersten Mal in Frankreich zu Beginn des 20.Jhdt. gezüchtet.  Es handelt sich um eine immergrüne, ziemlich kräftige Kletterpflanze, die  90-100 cm wächst, braucht aber Unterstützung, weil sie nicht die Wurzeln des Efeus besitzt, daher wird sie oft als kleiner Strauch gehalten; sie hat dünne, fleischige, halbholzige und wenig verzweigte Stämme, die große Blätter tragen: sie bestehen aus 5 Lappen, sie sind dunkelgrün, lederartig und glänzend, mit langen biegsamen Stielen; im Herbst entstehen kleine grünliche Blüten. Es gibt zahlreiche Sorten mit gesprenkelten oder gestreiften Blättern. Um das Wachstum der Pflanze zu verringern und die runde Form zu erhalten, muss man die Äste wegschneiden, die aufrecht wachsen, man kann das das ganze Jahr über machen.

 

Licht: diese Pflanzen wachsen unter allen Bedingungen, vom vollen Sonnenlicht bis hin zu totalem Schatten, bevorzugen jedoch halbschattige Standorte mit einigen Stunden direkten Lichtes pro Tag. Normalerweise werden sie als Zimmerpflanzen gehalten, auch wenn  sie Temperaturen unter 0 °C aushalten. Man kann sie daher auch in den Garten setzen, als Kletterpflanzen oder flächendeckende Pflanzen sowie Sträucher.  

  Efeuaralie

Wasser: regelmäßig gießen, die Erde muss immer dazwischen auftrocknen; alle 20-30 Tage mit Dünger für Grünpflanzen, zum Gießwasser gemischt, düngen.

Erde: die Efeuaralie ist eine ziemlich robuste Pflanze, die ohne Probleme in irgendeinem Substrat gedeiht; ideal ist eine Mischung aus Gartenerde, Sand und Universalerde. Für eine ideale Entwicklung muss die Pflanze jedes Jahr umgetopft werden, der Topf muss dabei immer etwas größer werden.
 

Vermehrung: diese Kreuzung produziert keine fruchtbaren Samen, man vermehrt sie im Sommer durch halbholzige Stecklinge; die 7-10 cm langen Stecklinge werden in eine Mischung aus Sand und Torf zu gleichen Teilen gesetzt.

Parasiten und Krankheiten: generell werden diese Pflanzen weder von Parasiten noch von Krankheiten betroffen.