der Gartenbau

Kussmäulchen - Nematanthus gregarius

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 Kussmäulchen

Allgemeines: mehrjährige, immergrüne hängende Pflanze, stammt aus Südamerika; es gibt zahlreiche Arten, aber die am meisten genutzten sind 3: N. gregarius, N. weittsteinii, N. stigilosus; das Kussmäulchen wird auch  Hypocyrta genannt. In der Natur sind sie Schmarotzer; lange Stämme bis zu  40-50 cm Länge, ziemlich verzweigt und flexibel; die Blätter sind klein, 3-4 cm, oval, dunkelgrün und fleischig. Im Sommer bilden sich kleine leicht duftende orange-rote Blüten, leicht bauchig, ähnlich einem Goldfisch;
Einfach zu pflegen, meist findet man das Kussmäulchen in aufgehängten Körben. Nach der Blüte empfiehlt man, die Pflanze etwas zurückzuschneiden, um zu verhindern, dass sie in ihren unteren Teilen immer kahler wird. .
 Kussmäulchen

Licht: sie bevorzugen sehr helle Standorte, jedoch keine direkte Sonneneinstrahlung; im Sommer kann man sie nach draußen bringen, im Winter hält man sie in der Wohnung, mit Mindesttemperaturen von 10-12°C.

Wasser: das Kussmäulchen muss regelmäßig gegossen werden, von März bis Oktober, die Erde soll dabei immer gut abtrocknen; sie hält kurze Trockenperioden ohne weiteres aus, leidet aber sehr unter Stauwasser, daher ist es ratsam, weniger zu gießen. Im Winter nur sporadisch wässern.  Von März bis September alle 15-20 Tage Dünger für Blühpflanzen zum Gießwasser geben.

Erde: sie bevorzugen lockere und leichte Erde, sehr gut drainiert. man topft alle 2-3 Jahre im Herbst um,  in einen etwas größeren Topf.

Vermehrung: durch Stecklinge, im Frühling oder Herbst.

Parasiten und Krankheiten: generell hat die Pflanze keine Probleme; exzessive Wasserzufuhr führt zu Wurzelfäulnis.