der Gartenbau

Schraubenbaum - Pandanus veitchii

Pandanaceae
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Schraubenbaum 

Allgemeines: dieser Gattung gehören ungefähr 10 Arten von Pflanzen oder Sträuchern an, sie stammen aus Polynesien, Asien, Afrika und Australien; in der Natur erreichen sie bis zu 8 m Höhe, im Topf bleiben sie unter 3 m. Der Schraubenbaun hat einen stacheligen und starken aufrechten Stamm, der sich mit der Zeit ziemlich regelmäßig verzweigt; am Ende jedes Astes entwickelt sich eine Gruppe von Blättern in Spiralform. Die langen Blätter können eine Länge von 2 m erreichen, sind gerade und sehr spitz; hellgrün, mit Dornen auf der Mittelrippe. Der Schraubenbaum bildet zahlreiche starke Luftwurzeln entlang des ganzen Stammes; in der Natur wachsen auch weiße Blüten und große runde, essbare Früchte.  In den Ursprungsländern werden diese Früchte als Nahrung verwendet, die Blätter werden zu Körben und Teppichen geflochten, die Wurzeln werden in der Heilpflanzenkunde eingesetzt.

 

Licht: der Schraubenbaum braucht einen sehr hellen Standort, besser ohne direkte Sonneneinstrahlung, vor allem in den wärmsten Monaten des Jahres. Im Winter stellt man ihn in die Wohnung oder ins geheizte Glashaus, mit Mindesttemperaturen über 15-18°C. Im Sommer kann man ihn ins Freie stellen, geschützt vor Sonne im Juli und August, Schraubenbaum

Wasser: von März bis Oktober viel und regelmäßig gießen, die Erde immer wieder abtrocknen lassen; im Winter nur sporadisch wässern, wenn die Erde gut trocken ist. Diese Pflanzen stammen aus den Tropen, um die Feuchtigkeit zu erhöhen, ist es wichtig, die Blätterkrone mit demineralisiertem Waser regelmäßig zu besprühen. In der Wachstumsphase düngt man alle 20-30 Tage mit Dünger für Grünpflanzen.

Erde: in einer Mischung von Blatterde, Humus und Torf halten, durchmischt mit etwas Sand und zerkleinertem Rinde, um ein Substrat reich an organischen Substanzen zu erhalten, das gleichzeitig gut wasserdurchlässig ist. Die Schraubenbäume wachsen relativ langsam, man topft aber besser alle 2 Jahre um.
 

Vermehrung: man kann Samen verwenden (schwer im Handel zu finden), manchmal produziert die Pflanze an der Basis lange Triebe, die leicht Wurzeln schlagen. Im Frühling und Sommer kann man Blattstecklinge einsetzten.

Parasiten und Krankheiten: er wird häufig von der Schildlaus (Coccoidea)befallen und kann Opfer der Wurzelfäulnis werden.