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Allgemeines: die Gattung Waldlilien umfasst 40 Arten von mehrjährigen krautigen Pflanzen mit Rhizom, stammt aus Asien und Nordamerika. Aus den fleischigen Rhizomen entstehen zylindrische, aufrechte, halbholzig Stängel mit einer Höhe von 20-50 cm, die im Laufe der Jahre ausgebreitete Büschel bilden; am Ende der Stängel wachsen breite Blätter, in Dreiergruppen, sie sind spitz, faltig, häufig gefleckt in dunklen Grüntönen. Im Frühling erscheinen zwischen den Blättern große Blüten in weiß, gelb, rosa oder purpurrot, bestehend aus drei gleichfärbigen Blütenblättern. Die Blumen wenden sich nach oben, während in einigen Arten, zum Beispiel T. catesbai, die Blüten nach unten gerichtet sind. Diese Rhizompflanzen sind nicht sehr verbreitet in den europäischen Gärten, während man sie sehr oft in Nordamerika sieht; ihre Pflege ist sehr einfach, sie wachsen gut in der Nähe der Calla. Standort: die Waldlilien sind für schattige und halbschattige Standorte geeignet, auch unter Sträuchern oder Bäumen mit hohen Stämmen, in den Ursprungsgebieten wachsen sie im Unterholz, sie mögen kein direktes Sonnenlicht, besonders an den heißesten Stunden des Tages. Sie sind auch bei sehr strengen Temperaturen winterhart, weil der oberflächliche Anteil der Pflanze vertrocknet und die Pflanze in eine vegetative Ruhephase geht, um dann im Frühling wieder auszutreiben. Gießen: von März bis Oktober längere Trockenheit vermeiden, aber immer erst dann gießen, wenn die Erde gut trocken ist, ohne zu übertreiben. Im Winter stellt man das Gießen ein. Boden: die Rhizome entwickeln sich am besten in leicht sauren, lockeren und weichen, sowie gut drainierten Böden. Vermehrung: erfolgt durch die Teilung der Rhizome im Herbst. Parasiten und Krankheiten: Schnecken fressen das Laub und die Rhizome; zu viel Wasser kann zur Fäulnis führen. |