Blattlaus

Blattlaus

Ihre Mundwerkzeuge sind stechend-saugend, sie löchern die Blattoberfläche, sowie kleine Äste und Triebe, um die Lymphe der Pflanze zu saugen. Sie entwickeln sich auf dem Großteil der Pflanzen, vom Gemüse bis hin zu den Zierpflanzen, stark verbreite ist der Befall von Rosen und Tabak.

Sie nisten sich auf den weichsten Pflanzenteilen ein, es gibt aber auch Arten, die die Blattunterseite und auch verholzende Stängel bevorzugen. Der Schaden der Blattläuse ist enorm, weil die Kolonien unzählige Exemplare beinhalten; es entstehen 2-3 Generationen pro Jahr, von nicht befruchteten Weibchen über die Partenogenese, aus denen Weibchen entstehen; vor dem Winter entsteht eine Generation Männchen, die sich mit den Weibchen paaren, auf diese Weise legen die Weibchen Eier, die den Winter in geschützten Positionen ruhig überleben.

Während sie die Lymphe saugen, produzieren sie den sogenannten Honigtau, eine süßlich klebrige Substanz, die Blätter und Stämme bedeckt, die ihrerseits zur Bildung einer Vielzahl von Pilzen führt, sie sind dunkel und werden Rußpilze genannt, die die Pflanze ästhetisch aber vor allem in der Funktion schädigen. Der Honigtau zieht auch andere Insekten wie Bienen und Ameisen an, mit den Ameisen leben die Blattläuse in einer Art Symbiose, die Ameisen schützen die Blattläuse und sie bringen sie auf andere Pflanzen, dafür ernähren sie sich vom Honigtau.

Außer den genannten Schäden übertragen die Blattläuse mit ihrem Speichel auch Viruserkrankungen, die ihrerseits die Pflanze schwer schädigen können.

Den Blattlausbefall behandelt man mit spezifischen Produkten oder mit Breitbandinsektiziden, man interveniert bei schon manifestiertem Befall; die Hauptprodukte sind: Imidacloprid, Pirimicarb, Quinalphos, Fenitrothion, Malathion, Triclorfon, Diflubenzuron, Endosulfan.

In der biologische Landwirtschaft bekämpft man die Blattläuse, indem man ihre natürlichen Feinde einbringt: Marienkäfer, besonders Adalia bipunctata(Zweipunkt-Marienkäfer), die sich von erwachsenen Blattläusen ernähren, oder kleine Wespen wie Chrysoperla carnea (Florfliege) und Schwebfliegen (Syrphidae); diese Hautflügler legen ihre Eier in die Larven und in die erwachsenen Blattläuse, von denen sie sich ernähren.

Die am häufigsten vorkommenden Arten von Blattläusen sind: Grüne Pfirsichblattlaus (Myzus persicae); Toxoptera aurantii, Schwarze Orangen-Blattlaus; Brachycolus heraclei, Blattlaus der Sellerie; Aphis fabae, Erbsen-Blattlaus; Macrosiphum rosae, Rosenblattlaus; Cinara cedri e Cedrobium laportei , auf den Nadelhölzern der Gattung Zeder; Cinara cupressi, auf verschiedenen Arten von Zypressen.

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