Spaltpropfen

Veredelung von Obstbäumen

Durch die Veredelung können Pflanzen von der Stärke einer anderen Pflanze profitieren und besser wachsen. Besonders bei schwächeren Gewächsen kann sich dies als sehr nützlich erweisen. Wichtig ist, dass die Veredelung der Pflanzen zum richtigen Zeitpunkt erfolgt und dass auf Hygiene und Sauberkeit geachtet wird. Bei der Veredelung von Obstbäumen wird eine Vielzahl von Verfahren angewendet. Hierzu zählen u.a. das Okulieren, das Rindenpfropfen, das Kopulieren , und das Spaltpfropfen.
Veredelung von Obstbäumen

Pflanzen vermehren

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Passend schneiden und luftdicht abschließen

Spaltpropfen Das Spaltpfropfen oder Pfropfen wird bei den meisten Zier- und Obstbäumen angewendet und dient auch zum Erhalt oder zur Vermehrung einer Einzelpflanze. In den eingeschnittenen Stamm wird dabei ein angespitzter Ast manuell oder mit der Anwendung einer Veredelungsmaschine gesteckt. Bei diesem Verfahren muss sehr darauf geachtet werden, dass der Pfropfreis und der aufnehmende Zweig passend geschnitten werden. Zudem muss die Wunde luftdicht abgeschlossen werden. Hierzu verwendet man Baumwachs oder auch geschmolzenen Wachs. Beim Pfropfen einer Einzelpflanze wird ein Edelreis mit einer Unterlage benutzt.


    Das richtige Werkzeug

    Das richtige Werkzeug Bei der Veredelung ist es ist unbedingt notwendig, über das richtige Werkzeug zu verfügen. Das Propfeisen macht die Arbeit weitaus leichter. Dieses kleine Messer eignet sich sowohl dazu, den Spalt am Stamm einzuschneiden, verfügt aber auch über einen Kiel anstelle des Stiels, der dazu verwendet werden kann, den Spalt beim Einsetzen des Pfropfreises offenzuhalten. Man kann natürlich auch ein scharfes Taschenmesser zum Einschneiden verwenden.


    Spaltpropfen: Baumwachs selber herstellen

    Zur Abdichtung der Schnittstelle kann man Baumwachs (auch Baumharz genannt) verwenden. Dieses Gemisch aus Harz und Wachs hat eine dickflüssige Konsistenz. Baumharz ist überall im Handel erhältlich, man kann ihn aber auch selber herstellen. Hierzu genügt es, ein halbes Kilo Fichtenharz flüssig zu machen und dann 80 g Weingeist zuzugeben und gut umzurühren. Anstelle des Fichtenharzes kann man auch eine Mixtur aus Rindertalg, Bienenwachs und Harz verwenden.



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