Kannenpflanzenart - Nepenthes hookeriana

Kannenpflanzenart

Es handelt sich um tropische Pflanzen, die an ein feucht-heißes Klima gewöhnt sind, auch wenn es einige Ausnahmen gibt. Die Nepenthes ist ein Halbstrauch, der am Boden entlang wächst, wenn sie aber mit einem Objekt in Berührung kommt, rankt sie sich hoch, sie hat große, lanzettliche Blätter. Die ausgewachsene Pflanze, besonders im natürlichen Habitat, kann bis zu 20 Meter lang werden! In der ersten Hälfte ihrer Entwicklung wächst sie "rosettenförmig", die ausgewachsene Pflanze gleicht in ihrem Wuchs einer "Liane". Ihre Fallen, genannt "Fallgruben", liegen am Blattende, und ähneln in ihrer Form einem Glas oder einem Krug. Einige Arten der Nepenthes, wie die Rajah, entwickeln Fallgrubenfallen mit einem Fassungsvermögen von 2 Litern.
Kannenpflanzenart

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Nepenthes hookeriana

Kannenpflanzenart Die Fallgruben der Nepenthes werden bestehen aus drei Teilen. Der oberste Teil, der Rand der Falle, heißt Peristom, und dient dem Beutefang.

Der innere obere Teil ist dick und in vielen Arten stellt er den Hauptteil der Falle dar. Die Wand ist von kleinsten Schuppen bedeckt, die ein Hochklettern der Beute Richtung Ausgang unmöglich machen. Die Beute rutscht so immer tiefer in den Schlauch, wo sich die Verdauungsflüssigkeit befindet.

Dieser innerste Teil besitzt zahlreiche Drüsen, die ein Verdauungssekret ähnlich unseres Magensaftes produzieren, mit dessen Hilfe die Pflanze ihre Beute auflöst. Diese Drüsen haben dann auch die Aufgabe, die aufgelöste und verdaute Beute zu absorbieren. Um zu verhindern, dass diese Flüssigkeit durch Regen verdünnt wird, sind die Kannen mit einem Deckel ausgestattet, dem sogenannten “Operculum”, dessen Funktion es ist, den Eintritt von Wasser zu verhindern.

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    Züchtung

    Wir werden die Züchtung nur hinsichtlich der am meisten verbreiteten Kreuzungen behandeln, weil die Züchtung von anderen Arten, wie zum Beispiel von Hochlandarten (Highland) ganz spezifische und genaue Pflege verlangt.

    Die Nepenthes haben einen extrem reduzierten Wurzelapparat, sie brauchen daher keine großen Töpfe, auch nicht, wenn die Pflanze sehr wächst. Das Substrat ist eine Mischung aus Torfmoos und Perlit zu gleichen Teilen, man kann das ganze eventuell mit etwas Vermiculit auflockern. Sehr nützlich ist auch die Verwendung einer besonderen pflanzlichen Rinde, die man bei der Orchideenzüchtung verwendet, genannt "Bark".

    Nepenthes braucht in den warmen Monaten direkte Sonnenbestrahlung, nicht jedoch während der heißesten Stunden des Tages. Es ist notwendig, wenn nicht unabkömmlich, die Pflanze regelmäßig zu besprühen, um die Feuchtigkeit zu erhöhen und so ihr Wachstum zu erleichtern. Sehr wichtig ist auch, nicht mit Wasser zu übertreiben, man verwendet nur Regenwasser oder demineralisiertes Wasser, und gießt täglich aber nicht zu viel. Diese Pflanzen stehen sehr gerne in einfachen Miniglashäusern, wie man sie in Gartencentern und Baumärkten finden. Man muss aber kontrollieren, dass die Temperatur im Inneren dieser Treibhäuser nicht zu sehr steigt, was zum Tod der Pflanze führen kann.

    Bei Wintereinbruch bringen wir diese Pflanze in die Wohnung, weil sie als tropische Pflanze die strengen Temperaturen in unseren Breiten nicht vertragen würde. Die Nepenthes muss hell stehen, zum Beispiel an einem Fenster, und muss sehr regelmäßig besprüht werden. Um Wurzelfäule zu verhindern, muss man die Wasserzufuhr reduzieren, und das Substrat ständig auf Feuchtigkeit kontrollieren.

    Mit diesen wenigen Hinweisen, wird es gelingen, ein herrliches Exemplar von Nepenthes zu haben, das Freunde und Verwandte in hellstes Erstaunen versetzen wird.


    Kannenpflanzenart - Nepenthes hookeriana: Arten

    Kannenpflanzenart Diese Gattung umfasst ungefähr 80 Arten, auch wenn viele von ihnen noch nicht klassifiziert worden sind. Man kann diese Pflanzen prinzipiell in zwei Kategorien einteilen: Tieflandarten (Lowland) und Hochlandarten (Highland).

    Die Tieflandarten (Lowland) sind Arten, die in niedrigen Höhenlagen wachsen, an sehr warme und feuchte Klimaverhältnisse gewöhnt sind, sowohl bei Tag als auch bei Nacht. Als tropische Pflanzen brauchen sie dieses Klima auch im Winter.

    Die Hochlandarten (Highland) hingegen sind Nepenthes, die auf Bergen wachsen. Sie brauchen klimatische Bedingungen, die künstlich sehr schwierig zu schaffen sind. Sie wachsen auf den Berggipfel Asiens, zum Beispiel auf dem Monte Kinabalu, ein herrliches Naturreservoir mit seltenen Arten. Diese Pflanzen brauchen ein nicht zu warmes Klima untertags, während sie in der Nacht einen wahren Temperatursturz benötigen, das alles bei hoher Luftfeuchtigkeit.

    Die Pflanzen, die man normalerweise im Handel findet, sind sehr robuste Kreuzungen von Tieflandarten (Lowland), die bekannteste Kreuzung ist die Nepenthes ventrata, entstanden aus der Kreuzung von N. ventricosa und N. alata.

    Diese besondere Pflanze ist sehr schön und widerstandsfähig, auch wenn sie bei weitem nicht an die Farben und die Ausmaße der Hochland-Verwandten herankommt. Eine weitere bekannte Kreuzung ist N. maxima x mixta, sie ist anspruchsvoller und wächst langsamer, besitzt aber sehr bunte und große Kannen.



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