Schlauchpflanze

Schlauchpflanze

Die Schlauchpflanze hat lange, vertikale schlauchförmige Blätter, ähnlich einem auf den Kopfgestellten Kegel mit einer oben gelegenen Öffnung mit Deckel, genannt “Operculum”. Der unterste Teil besteht aus einem Rhizom (knollenförmig) und einigen nicht sehr dichten Wurzeln.

Diese Pflanzen können bis zu einem Meter hoch werden, und viele Schläuche, genannt "Fallgrubenfallen", bilden, die zum Beutefang dienen. Die Beute wird durch die schönen Farben der

Fallgrubenfallen angelockt, ebenso durch einen dicken und duftenden Nektar am Eingang der Falle. Die Beute, im Versuch diesen "Honig" zu bekommen, gelangt so immer weiter in die Falle, die in ihrem oberen Anteil eine wächserne und glatte Oberfläche hat, sodass die Opfer immer weiter in den Schlauch hinein rutschen. Das Insekt ist nun nicht mehr in der Lage, zu fliegen oder entlang der Wand der Fallgrube hoch zu klettern, auch aufgrund einer dichten, nach unten orientierten Behaarung der Innenwand. Das Insekt wird nun verdaut und absorbiert.

Die acht Arten von Schlauchpflanzen sind sehr unterschiedlich, was Farbe und auch Form betrifft.

Die Papageien-Schlauchpflanze (Sarracenia psittacina) und die Rote Schlauchpflanze (Sarracenia purpurea) sind zum Beispiel die einzigen beiden Arten, die horizontal ausgerichtete Fallgrubenfallen haben.

Schlauchpflanze

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Pflegehinweise

Sarracenia flava Die Pflege dieser Pflanzen ist ziemlich einfach, wenn man die für alle fleischfressenden Pflanzen gültigen Vorkehrungen beachtet.

Im Untertopf müssen immer zu mindestens 2 cm Wasser stehen, man verwendet destilliertes Wasser oder Regenwasser. Sie brauchen soviel Sonne wie möglich. Nur bei extrem hohen Temperaturen kann man für leichten Schatten sorgen. Das Hauptwachstum haben die Pflanzen im Frühling und Herbst, aber viele Schlauchpflanzen wachsen gut auch im Sommer.

Die Schlauchpflanze lebt in Zonen mit gemäßigtem Klima und braucht daher unbedingt ihre Ruhephase im Winter bei strengen Temperaturen. Es reicht, den Topf ohne Wasser im Untertopf im Freien zu lassen, die Erde muss jedoch feucht sein. Auch strenger Frost braucht nicht zu beunruhigen, weil diese Pflanze wirklich strengste Temperaturen gut verträgt.

Im Februar topft man dann um, kurz vor Beginn der Wachstumsphase. Man verwendet einen etwas größeren Topf, das Substrat sollte zu gleichen Teilen aus Torfmoos und Perlit bestehen. Man kann auch einen kleinen Teil Vermiculit (Tonmineral) darunter mischen, jedoch nicht mehr als 10%. Während des Umtopfens muss man sehr auf die Wurzeln acht geben, indem man den ganzen Wurzelballen mit anhaftendem Substrat umtopft.

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